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Convento di Monteluco
Franziskus-Kloster mit winzigen Zellen und schlichtem Kreuzgang, hoch im heiligen Wald gelegen.
◆ STADTVIERTEL · SPOLETO
Hinter dem Ponte delle Torri endet die Stadt und beginnt der Wald. Der Monteluco ist Spoletos heiliger Berg: ein Steineichenwald, der schon von einer antiken lex spoletina unter Schutz stand und im Mittelalter Einsiedler und Mönche anzog. Der heilige Franziskus gründete hier ein bescheidenes Kloster, das bis heute steht. Wer über die Brücke geht und den Pfad hinaufsteigt, tauscht das Monumentale gegen Stille, Steineichen und den weitesten Blick zurück auf die Türme der Stadt.

Der Monteluco ist mehr Idee als Stadtviertel. Sein Steineichenwald war den Römern heilig – eine erhaltene Inschrift, die lex spoletina, verbot schon vor über zwei Jahrtausenden, Bäume zu fällen. Über die Jahrhunderte zog die Stille Einsiedler an: Syrische Mönche sollen die ersten gewesen sein, später entstanden über den Hang verstreut zahlreiche kleine Eremitagen, von denen einige bis heute zu sehen sind.
Den Ruf des Berges festigte der heilige Franziskus, der hier im 13. Jahrhundert verweilte und eine Einsiedelei gründete. Aus ihr wurde das Convento di Monteluco, ein bescheidenes Kloster mit winzigen Zellen und einem schlichten Kreuzgang, das den franziskanischen Geist der Armut bis heute spürbar hält. Auch Michelangelo soll den Berg geschätzt haben und schrieb, hier oben finde man mehr Frieden als in ganz Rom.
Erreichbar ist der Monteluco zu Fuß über den Ponte delle Torri und den Pfad bergauf oder per Auto über eine kurvige Straße. Oben warten ein paar Pensionen, eine Quelle, schattige Picknickplätze und immer wieder Aussichtspunkte, von denen aus Spoleto mit Rocca und Aquädukt wie ein Modell zu Füßen liegt. Es ist der natürliche Kontrapunkt zur dichten Steinstadt – grün, kühl und meditativ.
01 · Highlights
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Franziskus-Kloster mit winzigen Zellen und schlichtem Kreuzgang, hoch im heiligen Wald gelegen.
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Uralter Steineichenwald, schon in der Antike per Gesetz geschützt – kühl, still und voller Einsiedeleien.
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Der Aufstieg jenseits der Brücke liefert die schönsten Rückblicke auf Spoleto mit Rocca und Aquädukt.
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Entweder zu Fuß: über den Ponte delle Torri und den anschließenden Bergpfad, ein steiler, aber lohnender Aufstieg. Oder mit dem Auto über die kurvige Panoramastraße, die in wenigen Kilometern hinaufführt. Oben gibt es Parkplätze.
Das Convento di Monteluco lässt sich besichtigen; es ist ein schlichtes, stilles Kloster mit kleinen Zellen und Kreuzgang. Öffnungszeiten variieren saisonal – außerhalb der Hauptsaison empfiehlt sich eine Nachfrage vor Ort.
Ja. Schon der Gang über den Ponte delle Torri und ein kurzes Stück in den Wald hinein liefert die berühmtesten Ausblicke auf Spoleto. Wer mehr Zeit hat, verbindet das mit Kloster, Quelle und Picknick unter den Steineichen.
07 · In der Nähe
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