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Basilica di San Pietro
Über tausend Jahre alte Benediktinerkirche mit vergoldeter Kassettendecke, antiken Säulen und einem der schönsten Türme der Stadt.
◆ STADTVIERTEL · PERUGIA
Südöstlich des Zentrums führt der Corso Cavour über die Porta San Pietro zum Borgo XX Giugno: Hier steht die prächtig ausgestattete Basilika San Pietro mit ihrem schlanken Turm, dahinter der ruhige Orto Medievale und der Giardino del Frontone mit Steineichenalleen. Das Viertel ist grün, klösterlich und ruhig – die kontemplative Seite Perugias am Rand der Altstadt.

Wo der Corso Cavour das mittelalterliche Stadttor Porta San Pietro durchstößt, beginnt eine ruhigere Welt. Den Mittelpunkt bildet die Basilica di San Pietro, eine über tausend Jahre alte Benediktinerkirche, deren schlanker, vielgliedriger Turm zum Wahrzeichen der Stadtsilhouette gehört. Innen überrascht der Bau mit einer fast überbordenden Ausstattung: vergoldete Kassettendecken, Gemälde und antike Säulen, die die dreischiffige Halle gliedern.
Hinter dem Kloster liegt mit dem Orto Medievale ein nach mittelalterlichem Vorbild angelegter Garten, in dem die Studierenden der Agrarwissenschaften Heil- und Nutzpflanzen nach einem symbolischen Plan ziehen – ein stiller, lehrreicher Ort über dem Tal. Gleich daneben breitet sich der Giardino del Frontone aus, ein klassizistischer Park mit langen Steineichenalleen, der im Sommer Bühne für Konzerte und das Umbria Jazz Festival ist.
Das Viertel trägt seinen Namen nach dem 20. Juni 1859, als sich die Perugini gegen die Truppen des Kirchenstaats erhoben. Heute ist es vor allem wohnlich und grün: ruhige Straßen, ein paar gute Trattorien, Studentenwohnheime und kurze Wege ins Zentrum. Wer dem Trubel des Corso Vannucci entgehen und trotzdem zu Fuß in der Altstadt sein möchte, ist hier richtig.
01 · Highlights
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Über tausend Jahre alte Benediktinerkirche mit vergoldeter Kassettendecke, antiken Säulen und einem der schönsten Türme der Stadt.
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Nach mittelalterlichem Vorbild angelegter Klostergarten mit Heil- und Nutzpflanzen, symbolisch gegliedert – ein stiller Ort über dem Tal.
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Klassizistischer Park mit langen Steineichenalleen – Bühne für Sommerkonzerte und Teil der Spielstätten von Umbria Jazz.
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Die Achse vom Zentrum hinaus zum Borgo, mit dem mittelalterlichen Stadttor und kleinen Geschäften abseits der Touristenströme.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nur etwa 15 Minuten zu Fuß: Vom Corso Vannucci führt der Corso Cavour über die Porta San Pietro direkt in das Viertel. So ist man ruhig untergebracht und trotzdem rasch an der Fontana Maggiore.
Der Besuch der Kirche selbst ist in der Regel frei; für besondere Bereiche wie den Chor oder Sonderausstellungen kann ein kleiner Beitrag anfallen. Die Öffnungszeiten richten sich nach den Gottesdiensten – am Vormittag und späten Nachmittag ist meist geöffnet.
Die Ruhe und das viele Grün: eine prächtige Klosterkirche, der mittelalterliche Orto Medievale und der Giardino del Frontone mit seinen Steineichenalleen machen den Borgo zur kontemplativen, gartenreichen Seite Perugias.
Gut – es ist ruhig, grün und verkehrsärmer als die zentrale Altstadt. Die Gärten bieten Platz zum Durchatmen, und die Wege ins Zentrum sind kurz und überwiegend eben bis leicht ansteigend.
07 · In der Nähe
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