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Castello Normanno
Die in den Fels gebauten Reste der normannischen Burg mit Wachturm – einst Kontrollpunkt über das Basentotal, heute Aussichtskanzel.
◆ STADTVIERTEL · CASTELMEZZANO
Der obere Teil von Castelmezzano klettert bis zu den Resten der normannischen Burg hinauf, die einst über das ganze Basentotal wachte. Durch den nackten Sandstein führt die Gradinata Normanna, eine in den Fels geschlagene Treppe, zu Wachturm und Aussichtskanzeln. Von hier reicht der Blick über die Steindächer des Dorfes, die Felsnadeln der Piccole Dolomiti Lucane und hinüber zum Schwesterdorf Pietrapertosa – das große Panorama, für das Castelmezzano berühmt ist.

Die normannische Festung, der Castelmezzano seinen Namen verdankt, ist heute kaum mehr als eine Idee aus Stein: ein paar Mauerreste, in den Fels gehauene Kammern und ein Wachturm, von dem aus die Herren des Mittelalters das Tal kontrollierten. Doch gerade diese Reduktion macht den Reiz des Borgo Alto aus – die Grenze zwischen Bauwerk und Berg ist hier fast aufgehoben, Treppen und Räume gehen unmittelbar in den nackten Sandstein über.
Das Herzstück ist die Gradinata Normanna, eine schmale, in den Fels geschlagene Treppe, die zu den Resten der Burg und den Aussichtskanzeln hinaufführt. Der Aufstieg ist steil, teils ausgesetzt und verlangt Schwindelfreiheit – Geländer und Stufen sind gesichert, doch der Tiefblick ist real. Oben angekommen, eröffnet sich eines der eindrücklichsten Panoramen Süditaliens: das ganze Dorf unter den Füßen, ringsum die zackigen Gipfel der Dolomiti Lucane.
Borgo Alto ist der Ort, an dem Castelmezzano am unmittelbarsten zur Bergkulisse wird. Wer früh am Morgen oder zur goldenen Stunde heraufsteigt, hat die Felsen oft für sich, sieht Greifvögel über den Nadeln kreisen und versteht, warum die Bewohner ihren Steinzacken Namen wie Aquila Reale gegeben haben. Von hier startet auch ein Teil des Wegenetzes hinaus in die Felsen und hinüber Richtung Pietrapertosa.
01 · Highlights
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Die in den Fels gebauten Reste der normannischen Burg mit Wachturm – einst Kontrollpunkt über das Basentotal, heute Aussichtskanzel.
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Der weite Panoramablick über die Schlucht zum gegenüberliegenden Felsendorf Pietrapertosa und die Nadeln der Dolomiti Lucane.
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Zur Abenddämmerung leuchten die Sandsteinfelsen warm auf – die schönste Zeit für den Weg hinauf zur Burg.
02 · Sehenswürdigkeiten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Reste der normannischen Burg sind frei über die Gradinata Normanna zugänglich. Es gibt keine geschlossene Burganlage mehr, sondern in den Fels gehauene Stufen, Mauerreste und den Wachturm mit Panoramablick.
Steil und teils ausgesetzt. Die Stufen sind in den Fels geschlagen und gesichert, verlangen aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bei trockenem Wetter und mit festem Schuhwerk ist der Weg für geübte Geher gut machbar.
Zur goldenen Stunde am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Sandsteinfelsen warm aufleuchten lässt, sowie am frühen Morgen bei klarer Luft und wenig Andrang.
Die Startstationen des Volo dell'Angelo liegen an den Felskämmen oberhalb der Dörfer. Der obere Ortsteil von Castelmezzano ist der natürliche Ausgangspunkt, um zur Seilrutsche und zu den Felswanderwegen aufzubrechen.
07 · In der Nähe
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