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Porta Praetoria
Das mächtige römische Doppeltor aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., Eingang in den antiken Decumanus – bis heute eines der besterhaltenen Stadttore der Römerzeit.
◆ STADTVIERTEL · AOSTA
Im Centro Storico von Aosta liegt die Antike unter den Füßen: Hier öffnet sich die mächtige Porta Praetoria zum alten Decumanus, ragt die Bühnenwand des römischen Theaters auf und zieht sich der unterirdische Criptoportico durch die Tiefe des einstigen Forums. Über dieser römischen Schicht pulsiert das heutige Leben – auf den Fußgängergassen Via Sant'Anselmo und Via de Tillier reihen sich Cafés, Trattorie und Schaufenster, und am Samstag verwandelt der Markt die Straßen in eine einzige Bühne.

Wer durch die Porta Praetoria tritt, betritt das Aosta der Römer. Das gewaltige Doppeltor aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. markierte den Osteingang in den Decumanus, die antike Hauptachse, der die heutige Via Porta Praetoria und Via Sant'Anselmo noch folgen. Nur wenige Schritte weiter öffnet sich das römische Theater mit seiner 22 Meter hohen, von Bögen durchbrochenen Bühnenfassade – ein Bild, das die ganze Stadt prägt.
Unter dem Pflaster verläuft das Criptoportico, ein doppelschiffiger, gewölbter Wandelgang, der einst den heiligen Bezirk des Forums stützte und heute als kühler, fast meditativer Raum begehbar ist. Rundherum hat sich die mittelalterliche und neuzeitliche Stadt in den römischen Grundriss gefügt: enge Gassen, Innenhöfe und Arkaden, dazwischen immer wieder ein Stück antiker Mauer.
Heute ist das Centro Storico vor allem Bühne des Alltags. Auf der autofreien Via de Tillier und der Via Sant'Anselmo flanieren Einheimische und Besucher zwischen Konditoreien, Käseläden und Buchhandlungen. An den Wochenenden und zur Fiera di Sant'Orso im Januar füllt sich jeder Winkel – das Viertel ist klein, aber es schlägt im Takt der ganzen Stadt.
01 · Highlights
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Das mächtige römische Doppeltor aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., Eingang in den antiken Decumanus – bis heute eines der besterhaltenen Stadttore der Römerzeit.
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Das römische Theater mit seiner hoch aufragenden, von Bögen gegliederten Bühnenfassade – das markanteste antike Bauwerk mitten in der Altstadt.
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Ein unterirdischer, doppelschiffiger römischer Wandelgang, der einst das Forum stützte – kühl, gewölbt und überraschend gut erhalten.
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Die autofreien Hauptgassen der Altstadt entlang des antiken Decumanus, gesäumt von Cafés, Käseläden und Schaufenstern.
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Die Kathedrale mit kostbarem Chorgestühl, Schatzkammer und gotischen Glasfenstern, nur wenige Schritte vom Forum entfernt.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Porta Praetoria als antikes Stadttor, das römische Theater mit seiner hohen Bühnenwand, der unterirdische Criptoportico des Forums und die Reste der Stadtmauer. Sie liegen alle wenige Gehminuten voneinander entfernt.
Ja, der historische Kern entlang Via Sant'Anselmo und Via de Tillier ist Fußgängerzone. Man erkundet ihn am besten zu Fuß; Parkplätze gibt es am Rand der Altstadt.
Sehr – am Samstag belebt ein großer Markt die Altstadt mit regionalem Käse, Wurst und Produkten. Auch die Fiera di Sant'Orso im Januar verwandelt das Viertel in eine Bühne fürs Kunsthandwerk.
Ja, mehrere der römischen und mittelalterlichen Stätten lassen sich über ein Kombiticket besichtigen. Details und aktuelle Öffnungszeiten erhält man am Tourismusbüro an der Piazza Chanoux.
07 · In der Nähe
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