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Plateia 1821 mit der Platane
Der schattige Hauptplatz des Viertels, einst osmanischer Hugar Meidan, heute beliebtester Treffpunkt für Kaffee und Drinks unter dem Baum.
◆ STADTVIERTEL · CHANIA
Splantzia ist das ehemalige türkische Viertel der Altstadt, dessen Herz ein riesiger Platanenbaum auf dem Platz der 1821 (Plateia 1821) beschattet. Wo einst Janitscharen und Beys wohnten, sitzt man heute bei Kafedaki und Raki unter dem Baum – das authentischste, am wenigsten touristische Altstadtviertel.
Splantzia war in osmanischer Zeit das muslimische Viertel der Altstadt, das sich südlich und östlich des befestigten Kastelli-Hügels ausbreitete. Sein Mittelpunkt, der heutige Platz der 1821 (Plateia 1821), hieß bei den Osmanen Hugar Meidan, der kaiserliche Platz – Treffpunkt von Arm und Reich. Unter der mächtigen Platane in der Mitte stand ein achteckiger Kiosk, in dem nur die Würdenträger sitzen durften. Derselbe Baum wurde 1821 zum Schauplatz der Hinrichtung des Bischofs Melchisedek von Kissamos.
Am Platz steht die Kirche Agios Nikolaos, 1320 als Teil eines Dominikanerklosters erbaut, nach 1645 zur Hauptmoschee der Stadt umgewandelt und 1918 zur orthodoxen Basilika geweiht. Sie ist die einzige Kirche Griechenlands, die zugleich einen Glockenturm und ein Minarett besitzt – ein steinernes Sinnbild der wechselvollen Geschichte des Viertels. Gleich nebenan liegt der unterirdische osmanische Brunnen, und an der Nordwestseite steht die runde venezianische Kirche San Rocco von 1630, errichtet gegen die Pest und heute Raum für Wechselausstellungen.
Lange war Splantzia ein armes, dunkles Viertel; in den letzten Jahren hat es sich zu einem der lebendigsten Quartiere gewandelt – ohne seinen Charakter zu verlieren. Entlang der Odos Daliani und der schmalen Gassen rund um den Platz reihen sich Meze-Tavernen, Cafés und kleine Bars, in denen abends überwiegend Einheimische sitzen. Es ist die Altstadt, wie sie war: dichter, echter und entspannter als die Hafenpromenade.
01 · Highlights
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Der schattige Hauptplatz des Viertels, einst osmanischer Hugar Meidan, heute beliebtester Treffpunkt für Kaffee und Drinks unter dem Baum.
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Die einzige Kirche Griechenlands mit Glockenturm und Minarett zugleich – Dominikanerkirche, dann Moschee, dann orthodoxe Basilika.
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Eine seltene runde venezianische Kirche von 1630, gegen die Pest errichtet und heute Ort für Kunstausstellungen.
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Der unterirdische türkische Brunnen neben Agios Nikolaos versorgte einst die rituellen Waschungen der Moschee.
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Authentische Meze-Tavernen und kleine Bars, in denen abends überwiegend Einheimische sitzen.
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06 · Häufige Fragen
Der zentrale Platz des Viertels, in osmanischer Zeit Hugar Meidan genannt, mit einer mächtigen Platane in der Mitte. Heute ist er ein beliebter, schattiger Treffpunkt mit Cafés und Tavernen.
Sie war zunächst Dominikanerkirche, wurde nach 1645 zur Hauptmoschee Chanias umgebaut und 1918 zur orthodoxen Kirche geweiht. Dadurch besitzt sie als einzige Kirche Griechenlands sowohl Glockenturm als auch Minarett.
Deutlich weniger als die Hafenfront. Es gilt als das authentischste Altstadtviertel, in dem abends überwiegend Einheimische in den Tavernen und Bars sitzen.
Rund um die Plateia 1821 und entlang der Odos Daliani gibt es viele bodenständige Meze-Tavernen und kleine Restaurants mit kretischer Küche zu moderaten Preisen.
07 · In der Nähe
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