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Festung Firka
Die venezianische Hafenfestung von 1629, in der 1913 erstmals offiziell die griechische Flagge über Kreta gehisst wurde.
◆ STADTVIERTEL · CHANIA
Im Nordwesten der Altstadt zieht sich Topanas mit verwinkelten Gassen und venezianischen Palazzi bis hinunter zur Festung Firka am Hafeneingang. Einst das vornehme christliche Viertel der osmanischen Zeit, ist es heute das atmosphärischste Stück Altstadt von Chania.
Topanas verdankt seinen Namen einem osmanischen Munitionslager (türkisch tophane), das hier am Hafenrand stand. Nach der osmanischen Eroberung 1645 teilte sich die Altstadt: Die Muslime siedelten in Kastelli und Splantzia, die christliche Bevölkerung im Nordwesten, in Topanas. In den letzten Jahrzehnten der Türkenherrschaft war dies das Viertel der christlichen Aristokratie, in das die Türken kaum einen Fuß setzten – ein Gegenpol zum osmanischen Splantzia auf der anderen Seite der Stadt.
Die Hauptader ist die Odos Theotokopoulou, eine schmale Gasse voller Werkstätten, Läden und kleiner Tavernen, die parallel zur alten Stadtmauer zur Festung Firka führt. Wer von hier in die Seitengassen wie die Odos Angelou abbiegt, findet venezianische Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts in ihrer schönsten Form. An der Odos Moschon endet das Viertel am Renieri-Tor von 1608, dem Portal des Anwesens einer der vornehmsten venezianischen Familien, mit dem Familienwappen über dem Bogen.
Heute ist Topanas das Viertel der sorgfältig restaurierten Palazzi: Aus alten Adelshäusern sind Boutique-Hotels und Restaurants geworden, die Gassen sind eng, schattig und überraschend ruhig, sobald man sich vom Hafen entfernt. Am westlichen Ende, jenseits von Firka, liegt der venezianische Leuchtturm in Sichtweite – einer der schönsten Plätze der Stadt, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu erleben.
01 · Highlights
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Die venezianische Hafenfestung von 1629, in der 1913 erstmals offiziell die griechische Flagge über Kreta gehisst wurde.
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Direkt am Eingang der Festung Firka gelegen, erzählt es mit Schiffsmodellen und Marinefunden die maritime Geschichte der Insel.
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Die charmante Hauptgasse des Viertels, gesäumt von Kunsthandwerk, kleinen Läden und venezianischen Fassaden.
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Das venezianische Portal von 1608 am Ende der Odos Moschon, mit dem Wappen der Adelsfamilie Renieri über dem Bogen.
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Das ehemalige Kloster aus dem 15. Jahrhundert beherbergt heute Ikonen, Fresken und Mosaike der byzantinischen Epoche.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name geht auf ein osmanisches Munitionslager (türkisch tophane) zurück, das hier am Hafen stand. In osmanischer Zeit war Topanas das christlich-aristokratische Viertel der Altstadt.
Eine venezianische Festung von 1629 am westlichen Hafeneingang. 1913 wurde hier die griechische Flagge gehisst, als Kreta mit Griechenland vereint wurde; heute beherbergt sie das Schifffahrtsmuseum Kretas.
Ja, wenn man die schönsten venezianischen Boutique-Hotels und ruhige, atmosphärische Gassen sucht. Es ist gehobener als der Rest der Altstadt, aber zentral und fußläufig zu allem.
Hinter der Festung Firka in Richtung des venezianischen Leuchtturms – einer der schönsten Aussichtspunkte der gesamten Altstadt.
07 · In der Nähe
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