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Ausgrabungen von Kydonia
Freigelegte Fundamente des minoischen Palasts und der antiken Stadt direkt unter den Gassen des Viertels.
◆ STADTVIERTEL · CHANIA
Kastelli ist das älteste Viertel Chanias – der Hügel über dem Venezianischen Hafen, auf dem die Stadt vor über 5000 Jahren begann. Unter den engen Gassen liegt das minoische Kydonia, darüber die Reste der venezianischen Zitadelle und des Rektorenpalasts.
Kastelli ist der Hügel, auf dem alles begann. Seit der Jungsteinzeit ist dieser Ort besiedelt; hier lag das antike Kydonia, das durch die minoische, mykenische, klassische, hellenistische und römische Epoche blühte. Unter den Gassen des heutigen Viertels haben Archäologen einen minoischen Palast und ein Archiv mit Tontäfelchen in Linear-A-Schrift freigelegt – Belege dafür, dass auch der Westen Kretas ein bedeutendes minoisches Zentrum war.
Den Namen Kastelli, „die kleine Burg“, gab dem Hügel die byzantinische Befestigung. Die wahre architektonische Blüte kam aber im 13. Jahrhundert unter venezianischer Herrschaft: Die Venezianer machten Kastelli zum Verwaltungszentrum, errichteten die Zitadelle Castello Vecchio, den Rektorenpalast und die Kathedrale Santa Maria. Die Hauptachse, die heutige Odos Kanevaro, durchquerte den Hügel von West nach Ost; einige Gassen sind kaum mehr als einen halben Meter breit.
Heute ist Kastelli das stillste Viertel der Altstadt – ein Labyrinth aus Mauerresten, freigelegten Fundamenten und schmalen Stiegen, das hoch über dem belebten Hafen liegt. Wer von der Hafenfront in die Gassen hinaufsteigt, lässt den Trubel binnen Sekunden hinter sich und spaziert über fünf Jahrtausende Stadtgeschichte, mit immer wieder neuen Blicken auf das Meer und die Dächer der Altstadt.
01 · Highlights
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Freigelegte Fundamente des minoischen Palasts und der antiken Stadt direkt unter den Gassen des Viertels.
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Mauerfragmente des Castello Vecchio und der Befestigungen, die einst die Verwaltung Kretas schützten.
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Die alte Hauptstraße, die Kastelli von West nach Ost durchquert und an Ausgrabungsstätten vorbeiführt.
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Einige Stiegen sind kaum mehr als einen halben Meter breit – das dichteste, atmosphärischste Gassengeflecht Chanias.
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Der höchste Punkt der Altstadt bietet immer wieder Ausblicke auf den Venezianischen Hafen und das Meer.
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06 · Häufige Fragen
Der Hügel ist seit über 5000 Jahren besiedelt und beherbergte das antike Kydonia. Unter den heutigen Gassen liegen ein minoischer Palast und Funde aus mehreren Jahrtausenden.
Ja. Im Viertel sind freigelegte Fundamente der minoischen Stadt Kydonia und Reste der venezianischen Befestigung zugänglich, vor allem entlang der Odos Kanevaro.
Vom Wort für „kleine Burg“ – wegen der byzantinischen Festung, die hier auf dem Hügel errichtet wurde. Später bauten die Venezianer ihre Zitadelle und Verwaltung darüber.
Ja, gerade dafür. Es ist das ruhigste, geschichtsträchtigste Viertel der Altstadt – ideal für einen Spaziergang über fünf Jahrtausende Stadtgeschichte mit Hafenblick.
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