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Cathédrale Saint-Pierre
Die gotische Kathedrale mit ihren markanten kegelförmigen Strebepfeilern am Eingang, gleich neben der altehrwürdigen Medizinischen Fakultät.
◆ STADTVIERTEL · MONTPELLIER
Das Écusson – benannt nach seiner Wappenschild-Form – ist die historische Keimzelle Montpelliers. Ein autofreies Geflecht aus schmalen Gassen windet sich zwischen Renaissance-Stadtpalästen, kleinen Plätzen und Markthallen, von der weiten Place de la Comédie bis hinauf zur wehrhaften Cathédrale Saint-Pierre. Hier verdichtet sich die ganze Geschichte der Stadt auf engstem Raum – und hinter manch unscheinbarem Tor verbirgt sich ein prachtvoller Innenhof.
Der Name Écusson – „kleines Wappen“ – beschreibt die schildförmige Kontur, die einst die Stadtmauern dem Altstadtkern gaben. Innerhalb dieser Linie liegt das mittelalterliche Montpellier, ein Geflecht aus Gassen, das im Laufe der Jahrhunderte kaum begradigt wurde. Wer hier ankommt, lässt das Auto draußen: Das Écusson gehört den Fußgängern, den Lieferwagen am frühen Morgen und den Studenten, die zwischen den Vorlesungen einen Kaffee auf einem der kleinen Plätze trinken.
Den Reichtum des 17. und 18. Jahrhunderts trägt das Viertel diskret zur Schau. Hinter den oft schmucklosen Fassaden der Rue du Cannau, der Rue de l'Aiguillerie oder der Rue Embouque-d'Or verbergen sich die Hôtels particuliers – Stadtpaläste mit weiten Treppenhäusern und schattigen Innenhöfen, die nur bei offenem Tor einen Blick freigeben. Manche, wie das Hôtel des Trésoriers de la Bourse, öffnen zu besonderen Anlässen ihre Pforten.
Über allem thront die Cathédrale Saint-Pierre, deren wuchtige, kegelförmige Strebepfeiler am Portal sie eher wie eine Festung als wie eine Kirche wirken lassen – ein Erbe der Religionskriege. Gleich nebenan liegt die ehrwürdige Medizinische Fakultät, eine der ältesten der Welt. Und mittendrin, an der Place de la Canourgue oder rund um die Markthalle Les Halles Castellane, schlägt das tägliche Leben: Austern und Wein, Käse und Oliven, dazwischen die Terrassen, die sich am Abend füllen.
01 · Highlights
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Die gotische Kathedrale mit ihren markanten kegelförmigen Strebepfeilern am Eingang, gleich neben der altehrwürdigen Medizinischen Fakultät.
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Die verborgenen Renaissance- und Barock-Stadtpaläste mit ihren prächtigen Treppenhäusern und schattigen Innenhöfen.
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Ein ruhiger, baumbestandener Platz mit Brunnen und Blick auf die Kathedrale – einer der schönsten Winkel der Altstadt.
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Die überdachte Markthalle aus Gusseisen mitten im Écusson, wo man Austern, Wein und Käse der Region probiert.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name bedeutet „kleines Wappen“ und beschreibt die schildförmige Kontur, die der Altstadtkern durch seine einstigen Stadtmauern erhielt. Innerhalb dieser Linie liegt das gesamte mittelalterliche Montpellier.
Die meisten sind in Privatbesitz, doch viele öffnen ihre Innenhöfe zu besonderen Anlässen wie den Journées du Patrimoine. Geführte Touren der Touristeninformation zeigen einige der schönsten Treppenhäuser regelmäßig.
Ja, es ist komplett autofrei und kompakt – alle Highlights liegen wenige Gehminuten auseinander. Festes Schuhwerk hilft auf dem teils unebenen Kopfsteinpflaster.
Rund um die Markthalle Les Halles Castellane und auf den kleinen Plätzen wie der Place Saint-Roch reihen sich Bistros und Tapas-Bars. Für gehobene Küche lohnt sich ein Tisch in einem der Restaurants in einem historischen Innenhof.
07 · In der Nähe
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