Highlight
Hôtel de Ville
Jean Nouvels tiefblaues, segelförmiges Rathaus über dem Lez – ein Wahrzeichen des modernen Montpellier.
◆ STADTVIERTEL · MONTPELLIER
Port Marianne ist Montpelliers jüngstes Gesicht. Wo der Lez sich Richtung Mittelmeer öffnet, hat sich die Stadt seit den 2000er-Jahren ein Schaufenster zeitgenössischer Architektur gebaut: Jean Nouvels segelförmiges Rathaus in tiefem Blau, der Arbre Blanc – ein Wohnturm, der seine Balkone wie Zweige in alle Richtungen streckt – und weite Wasserbassins, an denen sich Cafés und Familien sammeln. Luftig, grün und betont gegenwärtig, ist dieses Viertel der entspannte Gegenpol zum mittelalterlichen Écusson.
Als Antigone fertig war, wuchs Montpellier weiter Richtung Meer – und schuf mit Port Marianne ein Viertel, das ganz der Gegenwart gehört. Entlang des kanalisierten Lez entstanden weite Wasserbassins, allen voran das Bassin Jacques-Cœur, an dessen Ufern sich Wohntürme, Cafés und Spazierwege reihen. Anders als die monumentale Strenge Bofills setzt Port Marianne auf Vielfalt: Hier durfte jede Generation namhafter Architekten ihre Handschrift hinterlassen.
Das Wahrzeichen ist das Hôtel de Ville, das neue Rathaus von Jean Nouvel und François Fontès, ein gläserner, tiefblauer Quader, der wie ein Segel über dem Fluss zu schweben scheint. Nur wenige Schritte entfernt steht der Arbre Blanc – der „weiße Baum“ –, ein Wohnturm der Architekten Sou Fujimoto und Nicolas Laisné, dessen auskragende Balkone und Pergolen sich wie Äste in alle Richtungen recken. Eine Bar im obersten Stock bietet einen weiten Blick über die Stadt.
Trotz aller Architektur ist Port Marianne ein Viertel zum Leben: Familien drehen ihre Runden um die Bassins, Studenten radeln Richtung Strand, und am Wochenende sitzt man bei einem Glas Picpoul am Wasser. Wer Montpellier nicht nur als Altstadt, sondern als wachsende Mittelmeerstadt erleben will, kommt hierher – und ist über den Radweg in einer halben Stunde am Sand von Palavas.
01 · Highlights
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Jean Nouvels tiefblaues, segelförmiges Rathaus über dem Lez – ein Wahrzeichen des modernen Montpellier.
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Der spektakuläre Wohnturm mit auskragenden Balkonen wie die Äste eines Baumes, mit Aussichtsbar im obersten Stock.
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Das große Wasserbecken am Lez, umringt von Cafés und Spazierwegen – das gesellige Herz des Viertels.
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Vom Lez führt ein flacher Radweg in rund einer halben Stunde zu den Stränden von Palavas-les-Flots.
02 · Sehenswürdigkeiten
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06 · Häufige Fragen
Es ist Montpelliers jüngstes Viertel und ein Freilichtmuseum zeitgenössischer Architektur – mit Jean Nouvels segelförmigem Rathaus, dem Arbre-Blanc-Turm und weiten Wasserbassins am Lez. Wer die moderne, wachsende Seite der Stadt sehen will, ist hier richtig.
Der Wohnturm selbst ist privat, doch im obersten Stockwerk gibt es eine öffentlich zugängliche Bar mit Panoramablick über Montpellier – ideal für einen Drink am Abend. Von außen lässt sich die markante Architektur jederzeit bestaunen.
Ja, besonders wer es ruhiger und moderner mag. Das Viertel ist über die Straßenbahn gut ans Zentrum angebunden, bietet faire Preise und liegt günstig für Ausflüge ans nahe Mittelmeer.
Über den flachen Radweg entlang des Lez erreicht man die Strände von Palavas-les-Flots in rund 30 Minuten mit dem Rad. Alternativ fahren Busse Richtung Küste; im Sommer gibt es saisonale Strandverbindungen.
07 · In der Nähe
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