Highlight
Rue Notre-Dame
Die Antiquitäten- und Trödelmeile des Viertels, gesäumt von Galerien, Buchläden und Concept Stores.
◆ STADTVIERTEL · BORDEAUX
Chartrons war über Jahrhunderte das Viertel der Weinhändler: Hier lagerten niederländische, deutsche und britische Négociants ihre Fässer in langen, kühlen Hallen am Fluss, von wo aus der Bordeaux in alle Welt verschifft wurde. Heute ist es das kreative, leicht bohemienhafte Herz der Stadt – mit Antiquitätenläden in der Rue Notre-Dame, Galerien, Concept Stores und einem der schönsten Sonntagsmärkte am Quai.
Der Name Chartrons geht auf ein Kartäuserkloster zurück, das hier im Mittelalter am damals sumpfigen Flussufer lag. Seine eigentliche Blüte erlebte das Viertel im 17. und 18. Jahrhundert, als sich ausländische Weinhändler – vor allem aus den Niederlanden, dem Hanseraum und Großbritannien – am Quai niederließen. In ihren Chais, den langen Lagerhallen, reifte und lagerte der Bordeaux, ehe er von hier in alle Welt verschifft wurde. Die Quartiersgesellschaft war kosmopolitisch und protestantisch geprägt – ein eigener Mikrokosmos in der katholischen Stadt.
Mit dem Niedergang des klassischen Fasshandels verlor Chartrons an Bedeutung, blieb aber stehen – und wurde so vor dem Abriss bewahrt. Seit einigen Jahrzehnten hat sich das Viertel neu erfunden: In der Rue Notre-Dame reiht sich Antiquitätenhändler an Trödler, dazwischen Galerien, Buchläden und Concept Stores. Die alten Chais beherbergen heute Ateliers und Restaurants. Wer das alte Handelsgewerbe verstehen will, besucht das kleine Weinhandelsmuseum in einem originalen Keller.
Höhepunkt der Woche ist der Sonntagsmarkt am Quai des Chartrons: Bauern, Käsehändler, Austernstände und Winzer breiten ihre Ware unter freiem Himmel am Fluss aus, dazu gibt es ein Glas Weißwein zum Frühstück. In der überdachten Halle des Chartrons isst man an langen Tischen quer durch die Küche der Region. Chartrons ist Bordeaux' entspannteste, eigenwilligste Ecke.
01 · Highlights
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Die Antiquitäten- und Trödelmeile des Viertels, gesäumt von Galerien, Buchläden und Concept Stores.
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Bauern, Austernstände und Winzer am Fluss – mit einem Glas Weißwein zum Marktfrühstück.
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Überdachte Markthalle mit Ständen und Tischen quer durch die Küche des Südwestens.
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Die langen Weinlagerhallen, in denen einst der Bordeaux für den Export reifte – heute Ateliers und Restaurants.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Vom 17. Jahrhundert an ließen sich hier ausländische Weinhändler nieder und lagerten den Bordeaux in langen Hallen am Quai, ehe er von hier verschifft wurde. Die Straßen und Chais erinnern bis heute an diese kosmopolitische Handelsgeschichte.
Durch die Antiquitäten- und Galerienmeile Rue Notre-Dame bummeln, den Sonntagsmarkt am Quai besuchen, in der Halle des Chartrons essen und die alten Chais erkunden. Der Jardin Public liegt in Laufweite.
Der bekannte Markt am Quai des Chartrons findet sonntagvormittags statt, mit Bauern, Käse- und Austernständen sowie Winzern. Am schönsten ist er früh – mit Austern und einem Glas Weißwein als Marktfrühstück.
Ja, wenn du es entspannter und kreativer magst als in der touristischen Altstadt. Das Viertel ist gut mit der Tram angebunden, ruhiger und voller Charakter, mit Boutique-Adressen in alten Stadthäusern.
07 · In der Nähe
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