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Cité du Vin
Spektakuläres Weinmuseum mit geschwungener Architektur und Panorama-Verkostung im obersten Stock.
◆ STADTVIERTEL · BORDEAUX
Nördlich von Chartrons, wo einst Werften, Hafenbecken und ein gewaltiger deutscher U-Boot-Bunker das Garonne-Ufer prägten, ist Bordeaux' jüngstes Viertel entstanden. Rund um die Bassins à Flot, die alten dock-artigen Hafenbecken, ragt heute die geschwungene Cité du Vin auf, im Bunker spielen die digitalen Bassins des Lumières Kunst über die Betonwände, und zwischen Kränen und Neubauten eröffnen Restaurants und Bars. Industriegeschichte trifft auf Avantgarde.
Die Bassins à Flot sind zwei künstliche Hafenbecken, die im 19. Jahrhundert angelegt wurden, damit Schiffe unabhängig von den starken Gezeiten der Garonne be- und entladen konnten. Im Zweiten Weltkrieg errichtete die deutsche Besatzung hier einen riesigen U-Boot-Bunker mit meterdicken Betonwänden, der nach dem Krieg schlicht zu groß zum Abriss war und das Gelände jahrzehntelang prägte.
Lange war das Quartier ein industrielles Niemandsland aus Werften, Lagern und Brachen. Seit den 2010er-Jahren erfindet sich Bordeaux hier neu: 2016 eröffnete am Wasser die Cité du Vin, deren geschwungene, an einen Weinschwenk erinnernde Architektur weithin sichtbar ist – ein Museum, das die Weinkultur der ganzen Welt erzählt und zum Abschluss ein Glas mit Panoramablick aus dem achten Stock schenkt.
Im alten U-Boot-Bunker wiederum eröffneten die Bassins des Lumières, das größte digitale Kunstzentrum der Welt: Auf Wasser und Beton werden monumentale Lichtprojektionen großer Maler an die Wände geworfen, gespiegelt in den gefluteten Becken. Ringsum sind neue Wohnquartiere, Restaurants und Bars gewachsen. Bassins à Flot zeigt, wie Bordeaux Industriegeschichte in Kultur verwandelt.
01 · Highlights
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Spektakuläres Weinmuseum mit geschwungener Architektur und Panorama-Verkostung im obersten Stock.
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Digitales Kunstzentrum im U-Boot-Bunker mit monumentalen Lichtprojektionen über Wasser und Beton.
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Die historischen Bassins à Flot mit Kränen und Schiffen, heute von Neubauten und Bars gesäumt.
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Zwischen Cité du Vin und Becken eröffnen neue Adressen mit Terrassen über dem Wasser.
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06 · Häufige Fragen
Ein modernes Museum am Garonne-Ufer, das die Kultur und Geschichte des Weins weltweit erzählt – interaktiv, sinnlich und mit einer Panorama-Verkostung im obersten Stock. Die geschwungene Architektur ist schon von Weitem ein Wahrzeichen des neuen Bordeaux.
Ein digitales Kunstzentrum in einem ehemaligen U-Boot-Bunker: Auf den meterdicken Betonwänden und über die gefluteten Becken werden monumentale Lichtprojektionen großer Künstler gezeigt – ein eindrucksvolles immersives Erlebnis.
Am einfachsten mit der Tram-Linie B bis zur Haltestelle La Cité du Vin oder Bassins à Flot. Vom Zentrum ist man in rund 15 Minuten dort; auch zu Fuß über die Quais ist es ein schöner Spaziergang am Fluss entlang.
Ja – nach Museum und Lichtkunst laden die neuen Bars und Restaurants rund um die Hafenbecken zum Verweilen ein, viele mit Terrassen direkt am Wasser und Blick auf die alten Kräne.
07 · In der Nähe
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