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Hôtel-Dieu / Hospices de Beaune
Das Wahrzeichen des Burgunds: Buntdach-Innenhof, Krankensaal mit roten Himmelbetten und das Weltgerichts-Polyptychon von Rogier van der Weyden.
◆ STADTVIERTEL · BEAUNE
Das historische Zentrum von Beaune ist ein kompaktes Geflecht aus Kopfsteingassen, das sich um die Place de la Halle und das berühmte Hôtel-Dieu legt. Auf wenigen hundert Metern stehen die romanische Collégiale Notre-Dame, die Markthallen und die Eingänge zu den jahrhundertealten Weinkellern der großen Handelshäuser. Hier verdichtet sich alles, was Beaune ausmacht – Geschichte, Wein und das tägliche Leben einer burgundischen Kleinstadt, die ihren Wohlstand seit jeher aus dem Rebensaft schöpft.
Das Centre Historique ist Beaune im Kleinen. Auf der Place de la Halle steht das Hôtel-Dieu, dessen schlichte Straßenfassade nichts von der Pracht im Innenhof verrät – erst hinter dem Tor entfaltet sich das polychrome Glasurziegeldach über dem Krankensaal von 1443. Nur ein paar Schritte weiter erhebt sich die romanische Collégiale Notre-Dame, in der im Mittelalter eine Reliquie der Jungfrau verehrt wurde und deren flämische Wandteppiche aus dem 15. Jahrhundert zu den schönsten ihrer Art zählen.
Zwischen den beiden großen Bauten pulsiert der Alltag: die überdachten Markthallen, die Place Carnot mit ihren Cafés und Weinbars, kleine Boutiquen für Senf, Käse und Pain d'épices. Unter dem Pflaster aber liegt die zweite Stadt – die Gewölbekeller der Négociants, deren unscheinbare Hoftore in den Gassen leicht zu übersehen sind. Wer eintritt, steigt in eine kühle, kerzenähnlich beleuchtete Welt aus Steingewölben und Eichenfässern hinab.
Am schönsten ist das Viertel früh am Morgen, wenn die Lieferwagen für die Markthallen vorfahren und das Licht noch flach über die Dächer fällt, oder am späten Abend, wenn die Tagesgäste abgereist sind und nur noch das Klirren der Gläser aus den Weinbars dringt. Dann gehört das ummauerte Herz von Beaune wieder denen, die hier leben.
01 · Highlights
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Das Wahrzeichen des Burgunds: Buntdach-Innenhof, Krankensaal mit roten Himmelbetten und das Weltgerichts-Polyptychon von Rogier van der Weyden.
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Romanische Stiftskirche mit Vorhalle und flämischen Wandteppichen aus dem 15. Jahrhundert, nur wenige Schritte vom Hôtel-Dieu.
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Die belebten Plätze im Zentrum mit Cafés, Weinbars und Markthallen – der natürliche Treffpunkt für ein Glas Côte de Beaune.
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Hinter unscheinbaren Hoftoren öffnen sich die historischen Caves der großen Handelshäuser – kühle Gewölbe voller Grands Crus.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, das Centre Historique ist kompakt und komplett fußläufig. Hôtel-Dieu, Collégiale, Markthallen und die meisten Kellereingänge liegen wenige Gehminuten auseinander. Ein Auto ist innerhalb der Stadtmauern eher hinderlich.
Im Zentrum öffnen mehrere historische Caves der großen Handelshäuser ihre Gewölbe zur Verkostung, dazu Verkostungsorte wie der Marché aux Vins in einer ehemaligen Kirche. Für einen strukturierten Einstieg empfiehlt sich eine geführte Verkostung mit Erklärung der Lagen.
Früh am Morgen vor der Ankunft der Tagesbusse und am späten Abend, wenn die Ausflugsgruppen abgereist sind. Dann zeigt sich das Viertel von seiner atmosphärischsten Seite.
07 · In der Nähe
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