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Fortezza Albornoz
Die Zitadelle aus dem 14. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt der Stadt – Wahrzeichen und Aussichtsziel zugleich.
◆ STADTVIERTEL · URBINO
Im Norden der Altstadt steigt das Gelände zur Festung Albornoz an, und mit ihr beginnt der grünste, ruhigste Teil Urbinos. Der weite Parco della Resistenza rund um die alte Zitadelle bietet das schönste Panorama der Stadt: das ganze Häusermeer aus warmem Backstein, überragt von den zwei Türmen des Palasts. Hier oben liegen auch das Geburtshaus Raffaels in der steilen Via Raffaello und die leuchtenden Oratorien San Giovanni und San Giuseppe – ein Viertel der Aussichten und der stillen Kunst.

Der höchste Punkt Urbinos ist die Fortezza Albornoz, eine Zitadelle aus dem 14. Jahrhundert, die der spanische Kardinal Albornoz errichten ließ und die später erweitert wurde. Heute ist sie von einem weitläufigen Park umgeben, dem Parco della Resistenza, der zum schönsten Aussichtsbalkon der Stadt geworden ist. Von hier blickt man über das gesamte Häusermeer aus Backstein, über Dom und Universität hinweg, bis die berühmte Türmchenfassade des Palasts den Horizont krönt – das klassische Bild Urbinos.
Den Hang hinab führt die steile Via Raffaello zum Geburtshaus des Malers. 1483 kam hier Raffaello Sanzio zur Welt, Sohn des Hofmalers Giovanni Santi; das Haus ist heute Museum und bewahrt mit seinen Räumen, einem frühen Fresko und der nachgebildeten Werkstatt die Atmosphäre, in der das Genie aufwuchs. Ein paar Schritte weiter erinnern Denkmal und Aussichtspunkt am Monumento a Raffaello an den berühmtesten Sohn der Stadt.
Stille Kunst birgt das Viertel auch hinter unscheinbaren Fassaden: Die benachbarten Oratorien San Giovanni und San Giuseppe gehören zu den schönsten Innenräumen Urbinos. San Giovanni ist über und über mit leuchtenden gotischen Fresken der Brüder Salimbeni aus dem frühen 15. Jahrhundert ausgemalt; San Giuseppe birgt eine eindrucksvolle Stuckkrippe. Wer den Trubel am Palast hinter sich lässt und hier heraufsteigt, findet das kontemplative, grüne Gesicht der Stadt.
01 · Highlights
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Die Zitadelle aus dem 14. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt der Stadt – Wahrzeichen und Aussichtsziel zugleich.
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Der grüne Park rund um die Festung mit dem schönsten Panorama auf Palast und Backsteinmeer.
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Das Geburtshaus Raffaels in der Via Raffaello, heute Museum mit Werkstattatmosphäre und frühem Fresko.
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Kleiner Raum, ganz mit leuchtenden gotischen Fresken der Brüder Salimbeni ausgemalt – ein verstecktes Juwel.
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06 · Häufige Fragen
Vom Parco della Resistenza rund um die Festung Albornoz auf dem nördlichen Höhenrücken. Von hier blickt man über das ganze Häusermeer aus Backstein, über Dom und Universität, hinüber zur berühmten Türmchenfassade des Palazzo Ducale – das klassische Postkartenmotiv, besonders schön im Licht des späten Nachmittags und zum Sonnenuntergang.
Für alle, die sich für den Maler oder die Renaissance interessieren, ja. Die Casa di Raffaello in der Via Raffaello bewahrt die Atmosphäre des Hauses, in dem Raffael 1483 als Sohn des Hofmalers Giovanni Santi geboren wurde, mit einem frühen Fresko und der nachgebildeten Werkstatt. Es ergänzt den Besuch des Palazzo Ducale um die persönliche Seite des Genies.
Zwei kleine, von außen unscheinbare Bethäuser nahe der Via Barocci, die zu den schönsten Innenräumen Urbinos zählen. San Giovanni ist vollständig mit leuchtenden gotischen Fresken der Brüder Salimbeni aus dem frühen 15. Jahrhundert bemalt; San Giuseppe birgt eine eindrucksvolle Stuckkrippe. Beide lassen sich gegen einen kleinen Eintritt besichtigen.
07 · In der Nähe
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