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Rampa della Data
Federicos spiralförmige Pferderampe im Fels unter dem Palast – funktionale Renaissance-Ingenieurskunst, heute begehbar.
◆ STADTVIERTEL · URBINO
Am Fuß der Altstadt öffnet sich der Borgo Mercatale, der große Platz, an dem fast jeder Urbino-Besuch beginnt. Hier kommen die Busse aus Pesaro an, hier setzt die elegante Rampe und der Aufzug an, die hinauf auf das Niveau des Palazzo Ducale führen. In den Fels gegraben windet sich die Data, Federicos spiralförmige Pferderampe, nach oben. Und von hier richtet sich der klassische Blick auf die Türmchenfassade des Herzogspalasts, die über dem Platz schwebt – der erste, unvergessliche Eindruck der Stadt.

Der Borgo Mercatale war schon immer der Ankunftsort Urbinos – der Platz vor den Mauern, an dem Märkte abgehalten wurden und Reisende eintrafen. Heute ist er das Verkehrsdrehkreuz der Stadt: Hier enden die Buslinien aus Pesaro und der Umgebung, hier liegen die Parkplätze, und von hier nehmen die meisten Besucher Rampe oder Aufzug, um die steile Höhendifferenz zur Altstadt zu überwinden, ohne die Gassen hinaufsteigen zu müssen.
Das architektonische Glanzstück des Borgo ist die Data, eine monumentale, in mehreren Spiralen angelegte Rampe, die Federico da Montefeltro in den Fels unter seinem Palast anlegen ließ. Über sie konnten Pferde und Reiter direkt aus dem Tal bis in die Stallungen des Palazzo Ducale hinaufgelangen – ein Stück funktionaler Renaissance-Ingenieurskunst, das heute begehbar ist und einen ganz eigenen Zugang ins Innere des Palasts bietet.
Vor allem aber ist der Borgo Mercatale der Ort des ersten Blicks. Von hier unten richtet sich das Auge unweigerlich nach oben, dorthin, wo die berühmte Türmchenfassade des Palasts zwischen ihren zwei schlanken Türmen wie ein in den Himmel gehängter Balkon über dem Platz schwebt. Wer zum ersten Mal nach Urbino kommt, hat dieses Bild im Kopf, bevor er die Stadt überhaupt betreten hat – und am Abend, wenn die Fassade angestrahlt wird, ist der Borgo der beste Platz, um sie zu betrachten.
01 · Highlights
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Federicos spiralförmige Pferderampe im Fels unter dem Palast – funktionale Renaissance-Ingenieurskunst, heute begehbar.
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Vom Platz öffnet sich das klassische Postkartenmotiv hinauf zur schwebenden Loggia zwischen den zwei Türmen.
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Bequemer Aufstieg auf das Niveau des Palasts – der einfachste Weg in die steile Altstadt.
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06 · Häufige Fragen
Ja, der Borgo Mercatale ist der zentrale Busbahnhof Urbinos. Die Regionalbusse aus Pesaro, der nächstgelegenen Bahnstation an der Adria-Linie, enden hier nach rund 50 bis 60 Minuten Fahrt. Von hier sind es nur wenige Minuten über Rampe oder Aufzug hinauf zum Palazzo Ducale und in die Altstadt.
Die Data ist eine monumentale, spiralförmig in den Fels gegrabene Rampe unter dem Palazzo Ducale, die Federico da Montefeltro anlegen ließ, damit Pferde und Reiter direkt vom Tal bis in die Stallungen des Palasts hinaufgelangen konnten. Sie ist heute begehbar und bietet einen ungewöhnlichen, eindrucksvollen Zugang ins Innere des Palastbereichs.
Am praktischsten sind die Parkplätze rund um den Borgo Mercatale unterhalb der Altstadt. Von dort gelangt man bequem mit Aufzug oder über die Rampe auf das Niveau des Palasts, ohne mit dem Auto in die engen, steilen und teils gesperrten Altstadtgassen fahren zu müssen.
07 · In der Nähe
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