Highlight
Via Mercatovecchio
Die arkadengesäumte, autofreie Flaniermeile mit Cafés, Boutiquen und dem Renaissance-Tempietto di San Giovanni.
◆ STADTVIERTEL · UDINE
Die Via Mercatovecchio ist Udines lebendigste Ader: Über Jahrhunderte verlief hier der Handel, und unter den Arkaden flanieren heute die Friulaner zwischen Cafés, Boutiquen und alteingesessenen Geschäften. Wenige Schritte weiter öffnet sich die Piazza San Giacomo mit ihrem Markt und dem zierlichen Tempietto, und in den umliegenden Osterie wird am Abend der tajut zelebriert – das kleine Glas Wein, das hier ein soziales Ritual ist.

Die Via Mercatovecchio – wörtlich „alter Markt“ – war seit dem Mittelalter die wichtigste Geschäftsstraße Udines. Ihre durchgehenden Arkaden boten Schutz vor Sonne und Regen und machten sie zur natürlichen Bühne des städtischen Lebens. Bis heute ist sie weitgehend autofrei, gesäumt von Cafés, Konditoreien und Geschäften, und an ihrem Rand steht der Tempietto di San Giovanni, ein Renaissance-Kleinod neben dem Uhrturm.
Am oberen Ende öffnet sich die Piazza San Giacomo, von den Udinesern liebevoll Piazza Matteotti genannt. Mit ihren Arkaden, der Kirche San Giacomo und dem Brunnen aus dem 16. Jahrhundert gilt sie als der Wohnzimmerplatz der Stadt. Mehrmals die Woche stehen hier die Marktstände, und an den Rändern füllen sich am Vormittag die Caffè, am Abend die Bacari.
Der eigentliche Charakter des Viertels zeigt sich in seinen Osterie. Hier wird der tajut getrunken – ein kleines Glas Friulano, Ribolla Gialla oder Refosco im Stehen an der Theke –, begleitet von Frico, Schinken und kleinen Häppchen. Von Lokal zu Lokal zu ziehen, das „andâ a tajut“, ist in Udine kein Touristenprogramm, sondern gelebter Alltag, der Generationen verbindet.
01 · Highlights
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Die arkadengesäumte, autofreie Flaniermeile mit Cafés, Boutiquen und dem Renaissance-Tempietto di San Giovanni.
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Der Wohnzimmerplatz der Stadt mit Arkaden, Kirche, Renaissance-Brunnen und mehrmals wöchentlichem Markt.
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Von Osteria zu Osteria ziehen, ein kleines Glas Friaul-Wein nach dem anderen – das soziale Ritual Udines.
02 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Sie war über Jahrhunderte die Handelsachse Udines und ist heute die belebteste, weitgehend autofreie Flaniermeile der Stadt – gesäumt von Arkaden, Cafés und Geschäften, mit dem Renaissance-Tempietto di San Giovanni an ihrem Ende.
Mehrmals in der Woche stehen vormittags Marktstände auf der Piazza San Giacomo, die von den Udinesern auch Piazza Matteotti genannt wird. Am späten Nachmittag verwandelt sie sich in einen der beliebtesten Aperitivo-Plätze der Stadt.
Rund um Mercatovecchio und die Piazza Matteotti reiht sich Osteria an Osteria. Wer wie die Friulaner von Lokal zu Lokal zieht und an jeder Theke ein kleines Glas trinkt, erlebt das gesellige Herz Udines am unmittelbarsten.
07 · In der Nähe
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