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Castello Svevo
Der gedrungene Stauferbau aus dem 13. Jahrhundert ist das Wahrzeichen Termolis; von der Panoramaterrasse reicht der Blick über Hafen, Gargano und den ganzen Borgo.
◆ STADTVIERTEL · TERMOLI
Auf der Landzunge über der Adria liegt der Borgo Vecchio, das alte Festungsviertel von Termoli – ein dichtes Gewirr weißer Häuser hinter mittelalterlichen Mauern, durchzogen von engen Gassen, die immer wieder den Blick aufs Meer freigeben. Bis 1847 war dieser Ring die ganze Stadt. Heute thronen Castello Svevo und Kathedrale über den Dächern, und mit „A' Rejecelle“ verbirgt sich hier das engste Gässchen Italiens.

Der Borgo Vecchio ist der historische Kern Termolis und zugleich seine Seele. Die Siedlung geht bis ins frühe Mittelalter zurück; ihr heutiges Gesicht erhielt sie unter Normannen und Staufern. Friedrich II. ließ im 13. Jahrhundert das Castello Svevo errichten, das die Landzunge bis heute beherrscht. Bis zur Stadterweiterung von 1847 lebte ganz Termoli ausschließlich innerhalb dieses Mauerrings – eng, geschützt, dem Meer zugewandt.
Wer durch das Stadttor tritt, verliert sich schnell in den schmalen, weiß getünchten Gassen, in denen Wäscheleinen die Häuser verbinden und Blumentöpfe auf den Stufen stehen. An einer Stelle schrumpft der Durchgang auf kaum 40 Zentimeter zusammen – „A' Rejecelle“, das engste Gässchen Italiens. Über allem erhebt sich die Kathedrale Santa Maria della Purificazione, ein Meisterwerk der apulisch-romanischen Baukunst, deren Krypta die Reliquien der Stadtpatrone San Basso und San Timoteo birgt.
Vom Rand der Mauern fällt der Blick steil hinab auf die Trabucchi und hinaus auf die Adria, an klaren Tagen bis zu den Tremiti-Inseln. Am frühen Morgen gehört der Borgo den Katzen und den wenigen Fischern, am Abend füllen sich die kleinen Trattorien, in denen der brodetto dampft. Es ist ein lebendiges Viertel, kein Museum – und genau das macht seinen Reiz aus.
01 · Highlights
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Der gedrungene Stauferbau aus dem 13. Jahrhundert ist das Wahrzeichen Termolis; von der Panoramaterrasse reicht der Blick über Hafen, Gargano und den ganzen Borgo.
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Strenge apulisch-romanische Baukunst mit kunstvollem Portal; in der Krypta ruhen die Stadtpatrone San Basso und San Timoteo.
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Eine Gasse von kaum 40 Zentimetern Breite zwängt sich zwischen zwei Häuser – ein beliebtes Fotomotiv mitten im Borgo.
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Entlang der alten Stadtmauern öffnen sich Aussichten auf die Trabucchi, die Adria und die fernen Tremiti-Inseln.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein, das alte Festungsviertel ist weitgehend autofrei und nur zu Fuß zu erkunden. Geparkt wird vor den Mauern; vom Bahnhof und Hafen erreicht man den Borgo in wenigen Minuten zu Fuß.
Das Castello Svevo mit seiner Panoramaterrasse, die Kathedrale Santa Maria della Purificazione, das engste Gässchen Italiens „A' Rejecelle“ und die Mauerwege mit Blick auf Trabucchi und Adria.
Ja – mehrere kleine B&Bs und Alberghi diffusi liegen in den alten Häusern, oft mit Meer- oder Borgoblick. Wer hier schläft, erlebt das Viertel früh morgens und abends, wenn die Tagesgäste fort sind, von seiner stillsten Seite.
Im Sommer kommen viele Tagesgäste, vor allem im August. Wer früh morgens oder am späten Abend kommt, erlebt das Viertel deutlich ruhiger – dann gehören die Gassen den Bewohnern und Katzen.
07 · In der Nähe
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