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Abtei Notre-Dame de Sénanque
Romanische Zisterzienserabtei von 1148, bis heute bewohnt – Kirche, Kreuzgang und Klausur von strenger Klarheit.
◆ STADTVIERTEL · GORDES
Nordwestlich von Gordes senkt sich eine schmale Straße in ein abgeschiedenes Tal hinab, an dessen Grund die Zisterzienserabtei Notre-Dame de Sénanque liegt. 1148 gegründet und bis heute von Mönchen bewohnt, ist sie ein Inbegriff zisterziensischer Strenge – schmucklos, klar, in Stein gefügt. Davor breitet sich das berühmteste Lavendelfeld der Provence aus, das im Hochsommer in tiefem Violett blüht. Eichen, Trockenmauern und der Duft des Lavendels machen das Tal zu einem Ort der Stille, nur Minuten vom belebten Dorf entfernt.
Die Abtei Sénanque wurde 1148 von Zisterziensermönchen gegründet, die sich bewusst an einen abgelegenen Ort zurückzogen. Der Orden mied jeden Prunk: Die romanische Kirche, der Kreuzgang und die Klausurräume sind von strenger, fast geometrischer Klarheit, ohne figürlichen Schmuck. Diese Schlichtheit ist bis heute spürbar und macht Sénanque zu einem der reinsten Beispiele zisterziensischer Architektur in Frankreich.
Berühmt wurde das Tal durch ein Bild: das Lavendelfeld vor der Abtei, das im Hochsommer – etwa von Mitte Juni bis Mitte Juli – in tiefem Violett steht. Den Lavendel bauen die Mönche selbst an; aus ihm und aus Honig bestreiten sie einen Teil ihres Lebensunterhalts. Das Motiv ziert unzählige Postkarten und gehört zu den meistfotografierten Ansichten der gesamten Provence.
Die Abtei wird weiterhin von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt, die das kontemplative Leben pflegt. Der Innenraum lässt sich im Rahmen geführter Besuche besichtigen; angemessene Kleidung und Ruhe werden erwartet. Die Zufahrt ist eng und im Sommer überlaufen – wer früh kommt, erlebt das Tal in seiner eigentlichen Stille.
01 · Highlights
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Romanische Zisterzienserabtei von 1148, bis heute bewohnt – Kirche, Kreuzgang und Klausur von strenger Klarheit.
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Das berühmte Feld vor der Abtei, von Mönchen angebaut, blüht etwa Mitte Juni bis Mitte Juli in tiefem Violett.
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Die enge, kurvige Straße ins Tal selbst ist Teil des Erlebnisses – früh fahren, der Verkehr staut sich in der Saison.
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06 · Häufige Fragen
In der Regel von etwa Mitte Juni bis Mitte Juli, je nach Witterung. Außerhalb dieser Wochen ist die Abtei selbst sehenswert, das Feld dann aber noch grün oder bereits abgeerntet.
Ja, im Rahmen geführter Besuche. Da es sich um ein bewohntes Kloster handelt, werden Ruhe und angemessene Kleidung erwartet; die Zeiten richten sich nach dem klösterlichen Tagesablauf.
Mit dem Auto über die enge D177, rund 4 km nordwestlich von Gordes. Die Zufahrt ist im Sommer überlaufen und der Parkplatz begrenzt – ein früher Besuch lohnt sich doppelt.
07 · In der Nähe
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