Highlight
LUMA-Turm
Frank Gehrys schimmernder Edelstahlturm mit Ausstellungen, Aussichtsebenen und der spiraligen Rutsche im Atrium.
◆ STADTVIERTEL · ARLES
Südöstlich der Altstadt, auf dem Gelände der ehemaligen Eisenbahnwerkstätten, ist Arles' jüngstes Viertel entstanden. Der Parc des Ateliers wird überragt von Frank Gehrys LUMA-Turm – einem schimmernden, gedrehten Bau aus tausenden Edelstahlpaneelen, der das berühmte Licht der Provence einfängt und zurückwirft. Drumherum sind die alten Industriehallen zu Ausstellungsräumen, Werkstätten und Gärten umgebaut, in denen zeitgenössische Kunst, Fotografie und Design ihren Platz gefunden haben. Es ist die Stelle, an der die antike Stadt nach vorne schaut.
Arles war im 19. Jahrhundert ein Eisenbahnknoten; auf dem Parc des Ateliers wurden Lokomotiven und Waggons gewartet. Als die Werkstätten schlossen, blieb ein weites Gelände mit gewaltigen Hallen zurück. Die Schweizer Sammlerin und Mäzenin Maja Hoffmann machte daraus mit ihrer Stiftung LUMA ein Kulturzentrum von internationalem Rang.
Herzstück ist der Turm von Frank Gehry, der 2021 eröffnete: ein vielfach gefalteter Bau, dessen Edelstahlhaut an Van Goghs Pinselstriche erinnern soll und das provenzalische Licht in stets wechselnden Reflexen spiegelt. Im Inneren wechseln sich Ausstellungen, eine spektakuläre Rutsche und Aussichtsebenen ab; ringsum sind die historischen Hallen – die Grande Halle, die Mécanique Générale – zu Räumen für Kunst und die Rencontres de la Photographie geworden.
Zwischen den Gebäuden hat der Landschaftsarchitekt Bas Smets einen Park aus mediterraner Vegetation und einem Wasserbecken angelegt, der das einstige Industriegelände in eine grüne Oase verwandelt. Der Parc des Ateliers ist damit der Beweis, dass Arles nicht nur Antike und Van Gogh ist, sondern auch eine der lebendigsten Gegenwartskulissen Südfrankreichs.
01 · Highlights
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Frank Gehrys schimmernder Edelstahlturm mit Ausstellungen, Aussichtsebenen und der spiraligen Rutsche im Atrium.
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Die umgenutzten Industriehallen, in denen Kunstausstellungen und die Rencontres de la Photographie stattfinden.
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Der von Bas Smets gestaltete Park mit mediterraner Bepflanzung und Wasserbecken rund um den Turm.
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Werkstätten und Shops, in denen LUMA mit lokalen Materialien aus der Camargue experimentiert – von Salz bis Algen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Turm stammt vom kanadisch-amerikanischen Architekten Frank Gehry und wurde 2021 eröffnet. Seine Edelstahlhaut soll an Van Goghs Pinselstriche erinnern und spiegelt das provenzalische Licht.
Der Park und Teile des Turmatriums sind oft frei zugänglich, die Ausstellungen erfordern ein Ticket. Es empfiehlt sich, vorab online zu buchen, besonders während der Rencontres de la Photographie im Sommer.
Nur wenige Gehminuten. Vom Amphitheater oder vom Bahnhof erreicht man das Gelände bequem zu Fuß; es lässt sich gut mit einem Altstadtrundgang verbinden.
07 · In der Nähe
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