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Marché des Carmes
Überdachte Markthalle mit erstklassigen Ständen und Mittagsbistros im Obergeschoss – einer der besten Orte für ein deftiges Mittagessen.
◆ STADTVIERTEL · TOULOUSE
Im Süden der Altstadt, rund um die überdachte Markthalle Les Carmes, liegt das wohl eleganteste Wohnviertel von Toulouse. Hier verlaufen ruhige Backsteingassen mit Antiquitätenhändlern, Feinkostläden und kleinen, gefragten Bistros; an den Fassaden erinnern Renaissance-Portale an die reichen Pastel-Kaufleute. Gleich nebenan ragt die ungewöhnliche gotische Kathedrale Saint-Étienne auf, deren schiefes Schiff und Chor nie zusammengeführt wurden. Les Carmes ist das Viertel der Flaneure und Genießer – wohnlich, gepflegt und doch mitten im Zentrum.
Das Herz von Les Carmes ist seine Markthalle: Im Erdgeschoss bieten Metzger, Käsehändler, Fischhändler und Gemüsebauern an, im Obergeschoss kochen Mittagsbistros frisch vom Stand – eine toulouser Institution für ein deftiges Mittagessen aus Cassoulet, Confit und Wein. Rund um die Halle prägen Antiquitätengeschäfte, Galerien und Feinkostläden das Bild eines bürgerlichen, kultivierten Viertels.
Wenige Schritte weiter steht die Kathedrale Saint-Étienne, eine der eigenwilligsten Kirchen Frankreichs. Über Jahrhunderte in Etappen gebaut, fügen sich ihr breites südfranzösisch-gotisches Schiff und der höhere, nie vollendete Chor in einem deutlichen Knick aneinander – ein architektonisches Kuriosum, das die Kirche unverwechselbar macht. Davor liegt der weite Place Saint-Étienne mit dem ältesten Brunnen der Stadt.
Les Carmes ist ein Viertel zum Wohnen und Schlendern. Zwischen den Pastel-Palästen mit ihren Renaissance-Höfen, den Antiquitätenläden und den ruhigen Plätzen wie der Place des Carmes findet man jene gepflegte Gelassenheit, die das bürgerliche Toulouse ausmacht – und abends einige der besten Bistros und Weinbars der Stadt.
01 · Highlights
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Überdachte Markthalle mit erstklassigen Ständen und Mittagsbistros im Obergeschoss – einer der besten Orte für ein deftiges Mittagessen.
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Eine der eigenwilligsten Kirchen Frankreichs, deren breites Schiff und hoher Chor in deutlichem Knick aufeinandertreffen.
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Rund um die Halle reihen sich Antiquitäten, Galerien und Feinkost – ideal zum Stöbern und Genießen.
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Weiter Platz vor der Kathedrale mit dem Griffoul, dem ältesten erhaltenen Brunnen von Toulouse.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Markthalle ist in der Regel von Dienstag bis Sonntag vormittags geöffnet und montags geschlossen. Die Mittagsbistros im Obergeschoss füllen sich schnell – wer sicher gehen will, kommt früh oder reserviert.
Sie wurde über Jahrhunderte in Etappen gebaut, sodass das ältere, breite Schiff und der spätere, höhere Chor nicht fluchten, sondern in einem deutlichen Knick aufeinandertreffen. Dieses architektonische Kuriosum macht sie zu einer der ungewöhnlichsten Kathedralen Frankreichs.
Ja, es gilt als eines der elegantesten und wohnlichsten Viertel der Altstadt – ruhig, zentral und gastronomisch erstklassig. Entsprechend liegen die Preise etwas höher als in den studentischeren Vierteln.
Die Mittagsbistros der Markthalle sind ein Klassiker für deftige Südwest-Küche. Abends bieten die kleinen Bistros und Weinbars rund um die Place des Carmes einige der besten Adressen der Stadt.
07 · In der Nähe
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