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Arènes de Nîmes
Das gewaltige römische Amphitheater bildet den südlichen Anker des Viertels – bis heute Bühne für Konzerte, Ferias und Course Camarguaise.
◆ STADTVIERTEL · NÎMES
Der Écusson – benannt nach seinem wappenförmigen Grundriss – ist das historische Herz von Nîmes. In seinem Inneren liegen die großen Römerbauten und ein dichtes Netz mittelalterlicher Gassen, in denen sich Renaissance-Paläste, schattige Plätze und Markthallen drängen. Hier verdichtet sich auf engstem Raum zwei Jahrtausende Stadtgeschichte zu lebendiger Gegenwart aus Cafés, Boutiquen und Steinen.
Der Écusson dreht sich um zwei Pole. Im Süden steht die römische Arena, deren doppelte Arkadenfassade den Platz beherrscht und an deren Fuß sich Cafés und der Boulevard Victor Hugo entlangziehen. Von hier führt eine Achse nordwärts zur Maison Carrée, dem perfekt erhaltenen Augustus-Tempel, dem Norman Foster 1993 mit dem gläsernen Carré d'Art ein modernes Gegenüber baute. Dazwischen liegt das eigentliche Gassenlabyrinth.
In diesem mittelalterlichen Kern verstecken sich die Schätze der Stadt: die Cathédrale Notre-Dame-et-Saint-Castor an der Place aux Herbes, prächtige Hôtels particuliers aus der Tuchmacher-Blütezeit und immer wieder die in den Boden eingelassenen Krokodil-Plaketten, die den Weg durch die Altstadt weisen. Mittendrin liegen die Halles de Nîmes, die überdachte Markthalle, in der die Stadt sich morgens mit Brandade, Oliven und Pélardon versorgt.
Am schönsten ist der Écusson am frühen Morgen, wenn die Märkte öffnen und die Monumente noch frei von Andrang sind, und am Abend, wenn die kleinen Plätze wie die Place du Marché mit ihrem Krokodilbrunnen sich mit Terrassengästen füllen. Wer hier wohnt, hat alles zu Fuß – und mitten in der Geschichte.
01 · Highlights
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Das gewaltige römische Amphitheater bildet den südlichen Anker des Viertels – bis heute Bühne für Konzerte, Ferias und Course Camarguaise.
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Der makellose Augustus-Tempel und ihm gegenüber das gläserne Kunstzentrum von Norman Foster – Antike und Moderne im selben Blick.
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Die überdachte Markthalle mit Brandade, Oliven, Pélardon und Costières-Wein – das gastronomische Herz der Altstadt.
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Stiller Platz vor der Kathedrale Notre-Dame-et-Saint-Castor, gesäumt von Cafés und alten Fassaden.
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06 · Häufige Fragen
Der Grundriss der Altstadt erinnert an ein Wappenschild (französisch „écusson“) – daher der Name. Innerhalb dieses Umrisses liegen sowohl die großen Römerbauten als auch der mittelalterliche Stadtkern.
Ja. Arena, Maison Carrée, die Halles und die Kathedrale liegen alle im Écusson und sind bequem zu Fuß miteinander verbunden. Auch die Jardins de la Fontaine mit der Tour Magne sind nur einen kurzen Spaziergang entfernt.
Rund um die Halles und auf Plätzen wie der Place du Marché reihen sich Bistros und Terrassen. Für die lokale Spezialität Brandade de Nîmes lohnt der Besuch der Markthalle selbst, wo mehrere Stände sie frisch anbieten.
Rund um die Arena und die Maison Carrée ja, doch der Écusson ist zugleich gelebtes Zentrum mit Märkten, Geschäften und Wohnhäusern. In den Seitengassen abseits der Hauptachsen wird es schnell ruhiger und authentischer.
07 · In der Nähe
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