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Jardins de la Fontaine
Einer der ältesten öffentlichen Parks Europas, angelegt um eine antike Quelle, mit Wasserbecken, Balustraden und Steinvasen.
◆ STADTVIERTEL · NÎMES
Das Viertel Fontaine ist die grüne, elegante Seite von Nîmes. Um eine antike Quelle herum legten Ingenieure im 18. Jahrhundert die Jardins de la Fontaine an – einen der ersten öffentlichen Parks Europas, mit Wasserbecken, Balustraden und dem rätselhaften Temple de Diane. Von hier steigt der bewaldete Mont Cavalier zur Tour Magne auf, dem höchsten Punkt der Stadt. Ringsum ziehen sich platanengesäumte Avenuen und bürgerliche Stadthäuser.
Am Anfang stand das Wasser. Die Quelle am Fuß des Mont Cavalier war der Grund, warum die Römer hier ihre Stadt Nemausus gründeten – sie speiste ein Heiligtum und die Brunnen der Colonia. Im 18. Jahrhundert nutzte der Ingenieur Jacques-Philippe Mareschal diese Quelle, um die Jardins de la Fontaine anzulegen: eine symmetrische Anlage aus Kanälen, Balustraden und Steinvasen, die zu den frühesten öffentlichen Parks Europas zählt.
Mitten im Park steht der Temple de Diane, ein römisches Gewölbebauwerk, dessen genaue Funktion bis heute Rätsel aufgibt – Bibliothek, Nymphäum oder Teil des Quellheiligtums. Von hier führen schattige Wege den bewaldeten Mont Cavalier hinauf zur Tour Magne, dem mächtigsten erhaltenen Turm der römischen Stadtmauer. Von ihrer Plattform reicht der Blick über die Dächer von Nîmes bis in die Garrigue.
Rund um die Gärten erstreckt sich ein ruhiges, gepflegtes Wohnviertel mit Platanenalleen und Belle-Époque-Fassaden. Wer hier übernachtet, tauscht das Getümmel der Altstadt gegen Grün und Stille – und ist doch in zehn Minuten zu Fuß an der Arena.
01 · Highlights
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Einer der ältesten öffentlichen Parks Europas, angelegt um eine antike Quelle, mit Wasserbecken, Balustraden und Steinvasen.
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Römisches Gewölbebauwerk inmitten der Gärten, dessen Funktion bis heute Rätsel aufgibt.
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Mächtigster Turm der römischen Stadtmauer auf dem Mont Cavalier, mit Panoramablick über Nîmes und die Garrigue.
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Bewaldeter Stadthügel mit schattigen Wegen, der die Gärten mit der Tour Magne verbindet.
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06 · Häufige Fragen
Die Gärten selbst sind frei zugänglich und einer der schönsten öffentlichen Parks Frankreichs. Für die Tour Magne auf dem Mont Cavalier wird ein Eintritt fällig; sie ist oft Teil des Kombitickets mit Arena und Maison Carrée.
Ja, für die Aussicht: Von der Plattform überblickt man ganz Nîmes, die umliegende Garrigue und an klaren Tagen bis zu den Cevennen. Der Weg führt angenehm schattig durch den bewaldeten Mont Cavalier hinauf.
Der Temple de Diane ist ein gut erhaltenes römisches Gewölbebauwerk in den Gärten, dessen genaue Funktion ungeklärt bleibt – diskutiert werden ein Nymphäum, eine Bibliothek oder ein Teil des Quellheiligtums. Sein romantischer Verfall macht ihn zu einem beliebten Fotomotiv.
Sehr gut, wenn man Ruhe und Grün schätzt. Das Viertel um die Gärten ist gepflegt und elegant, dabei nur einen kurzen Spaziergang von der Altstadt und den Monumenten entfernt.
07 · In der Nähe
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