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Place Plumereau
Der berühmte Fachwerkplatz im Herzen der Altstadt, von schiefen Giebeln gerahmt und am Abend Mittelpunkt des Tourer Ausgehlebens.
◆ STADTVIERTEL · TOURS
Im Vieux Tours hat die Zeit ihre Schichten übereinandergelegt: Über Tuffsteinkellern erheben sich Fachwerkhäuser aus dem 15. Jahrhundert, schiefe Giebel lehnen sich über enge Gassen, und mittendrin öffnet sich die Place Plumereau, einer der schönsten Fachwerkplätze Frankreichs. Tagsüber bummelt man hier zwischen Antiquariaten, Werkstätten und dem Renaissancepalast Hôtel Gouïn; sobald aber die Sonne über die Dächer kippt, füllen sich die Terrassen, und das Viertel wird zum geselligen Mittelpunkt der Stadt. Studenten, Genießer und Reisende treffen sich unter den alten Balken – nirgends ist Tours lebendiger als hier.
Das Vieux Tours ist das, was die Revolution, Kriege und Stadterneuerung übrig ließen – und das ist erstaunlich viel. Rund um die Place Plumereau, im Mittelalter der Markt der Gerber und Tuchhändler, drängen sich Fachwerkhäuser, deren vorkragende Stockwerke sich über die Gassen neigen. Manche Fassaden sind mit geschnitzten Eckpfosten und Wappen verziert; in den Erdgeschossen, die einst Werkstätten beherbergten, sitzen heute Cafés und Läden.
Wenige Schritte weiter steht das Hôtel Gouïn, ein Stadtpalast mit fein gemeißelter Renaissancefassade, und in der Nähe erinnern Tour Charlemagne und Tour de l'Horloge an die einst riesige Basilika des heiligen Martin, deren Hauptschiff hier verlief. Das Viertel ist kompakt genug, um sich treiben zu lassen, und reich genug an Details, dass jede Gasse etwas zu zeigen hat – ein gemeißeltes Türmchen, einen verborgenen Innenhof, eine alte Inschrift.
Am intensivsten erlebt man das Vieux Tours zu zwei Tageszeiten: am frühen Morgen, wenn die Place Plumereau menschenleer ist und das Licht schräg über die Giebel fällt, und am Abend, wenn sich die Terrassen füllen und das studentische Tours zusammenkommt. travelperfect rät, hier einen Abend einzuplanen – mit einem Aperitif auf dem Platz und einem Bistro-Dinner in einer der ruhigeren Seitengassen.
01 · Highlights
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Der berühmte Fachwerkplatz im Herzen der Altstadt, von schiefen Giebeln gerahmt und am Abend Mittelpunkt des Tourer Ausgehlebens.
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Renaissance-Stadtpalast mit fein gemeißelter Fassade, eines der elegantesten Bürgerhäuser des alten Tours.
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Einer der letzten Türme der mächtigen Martinsbasilika – stummer Zeuge eines der größten romanischen Bauwerke Europas.
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Lebendige Fachwerkgasse voller Läden, Werkstätten und Restaurants, die von der Place Plumereau Richtung Loire führt.
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06 · Häufige Fragen
Der zentrale Fachwerkplatz des Vieux Tours, im Mittelalter Markt der Gerber und Tuchhändler. Heute ist er von Cafés und Restaurants gesäumt und gilt als geselligster Treffpunkt der Stadt – besonders lebendig am Abend.
Rund um die Place Plumereau ja, doch das Vieux Tours ist zugleich studentisch und lebendig. Wer in die Seitengassen abbiegt, findet schnell ruhigere, authentischere Ecken mit alteingesessenen Läden und Bistros.
Ausgezeichnet. Vom klassischen Bistro über Crêperien bis zu modernen Tafeln reiht sich rund um die Place Plumereau und in der Rue du Grand Marché ein Lokal an das nächste – ideal für einen Abend in der Altstadt.
Vom Bahnhof Tours sind es zu Fuß rund 15 Minuten, über die zentrale Rue Nationale. Die Straßenbahn bringt einen in die Nähe; das Viertel selbst erkundet man am besten zu Fuß.
07 · In der Nähe
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