Highlight
Kathedrale Saint-Gatien
Gotisches Meisterwerk mit Renaissancefassade und Glasfenstern aus dem 13. bis 16. Jahrhundert – das Wahrzeichen von Tours.
◆ STADTVIERTEL · TOURS
Im Osten der Altstadt schlägt das kulturelle Herz von Tours. Die Kathedrale Saint-Gatien wuchs über mehr als drei Jahrhunderte zu einem Lehrbuch der französischen Gotik heran, gekrönt von einer fein durchbrochenen Renaissancefassade; im Inneren brechen Glasfenster aus dem 13. bis 16. Jahrhundert das Licht in tiefe Farben. Direkt nebenan liegt der stille Kreuzgang La Psalette, und im einstigen erzbischöflichen Palast residiert das Musée des Beaux-Arts mit seiner berühmten Libanonzeder im Innenhof. Dazwischen erinnert das Château de Tours am Loireufer an die Zeit, als die Stadt königliche Bühne war. Hier herrscht ein ruhigerer, feierlicherer Ton als im geselligen Vieux Tours.
Die Kathedrale Saint-Gatien ist der Mittelpunkt des Viertels und einer der schönsten Sakralbauten der Loire. Über drei Jahrhunderte hinweg gebaut, vereint sie frühe Gotik im Chor mit Hochgotik im Langhaus und einer spätgotisch-frühen Renaissancefassade. Ihr eigentlicher Schatz aber ist das Glas: Die Fenster des Chors aus dem 13. Jahrhundert zählen zu den bedeutendsten Frankreichs und tauchen den Raum an sonnigen Nachmittagen in tiefes Blau und Rot.
Direkt an die Kathedrale schließt der Kreuzgang La Psalette an, in dem einst die Chorknaben lebten – ein Ort der Stille mitten in der Stadt. Wenige Schritte weiter, im einstigen erzbischöflichen Palast, beherbergt das Musée des Beaux-Arts eine Sammlung von europäischem Rang, von Mantegna und Rubens bis Delacroix; im Hof wacht eine mächtige Libanonzeder, die seit dem frühen 19. Jahrhundert wächst.
Am Loireufer schließlich erinnert das Château de Tours an die mittelalterliche und königliche Vergangenheit; heute dient es als Ausstellungsraum für Fotografie und zeitgenössische Kunst. travelperfect empfiehlt, den Vormittag der Kathedrale und La Psalette zu widmen, wenn das Licht durch die Chorfenster fällt, und den Nachmittag im Musée des Beaux-Arts und am Fluss zu verbringen.
01 · Highlights
Highlight
Gotisches Meisterwerk mit Renaissancefassade und Glasfenstern aus dem 13. bis 16. Jahrhundert – das Wahrzeichen von Tours.
Highlight
Sammlung von Mantegna bis Delacroix im erzbischöflichen Palast, mit einer monumentalen Libanonzeder im Hof.
Highlight
Der stille spätgotische Kreuzgang an der Flanke der Kathedrale, einst Wohnort der Chorknaben.
Highlight
Reste der königlichen Burg am Loireufer, heute Ort für Foto- und Kunstausstellungen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Hotels
04 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Sie wurde über drei Jahrhunderte gebaut und vereint daher verschiedene Stilstufen der Gotik mit einer reich durchbrochenen Renaissancefassade. Berühmt sind vor allem ihre Glasfenster aus dem 13. bis 16. Jahrhundert, die zu den bedeutendsten Frankreichs zählen.
Sehr. Im einstigen erzbischöflichen Palast hängt eine Sammlung von europäischem Rang, von Mantegna und Rubens bis Delacroix. Sehenswert ist auch der Innenhof mit der mächtigen, über zwei Jahrhunderte alten Libanonzeder.
Der spätgotische Kreuzgang an der Nordseite der Kathedrale, in dem einst die Chorknaben (psalette) lebten und ausgebildet wurden. Heute ist er ein stiller, oft wenig besuchter Ort mitten in der Stadt.
Ja, deutlich. Während sich rund um die Place Plumereau abends das Ausgehleben konzentriert, herrscht im Kathedralenviertel ein feierlicherer, ruhigerer Ton – ideal für Kultur und einen entspannten Spaziergang am Loireufer.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für das Quartier Cathédrale ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.