Highlight
Chapelle Saint-Pierre
Romanische Hafenkapelle, innen vollständig von Jean Cocteau mit Fischer- und Heiligenmotiven bemalt.
◆ STADTVIERTEL · VILLEFRANCHE-SUR-MER
Am Wasser von Villefranche spielt sich das Leben ab. Der Port de la Santé säumt mit Restaurantterrassen den Altstadtkai, daneben liegt die alte Darse – das ehemalige savoyische Kriegshafenbecken, in dem heute Pointu-Fischerboote und kleine Werften überdauert haben. Hier duckt sich die romanische Chapelle Saint-Pierre, die Jean Cocteau mit Fresken ausmalte, hier legen die Tenderboote der Kreuzfahrtschiffe an, und von hier öffnet sich der weite Blick über die tiefe Bucht. Es ist das maritime Herz des Ortes, ruhiger als der Trubel der großen Riviera-Häfen.
Der Hafen von Villefranche hat zwei Gesichter. Der Port de la Santé am Fuß der Altstadt ist der lebendige Teil: Hier reihen sich die Restaurantterrassen am Kai, und am frühen Abend füllen sich die Tische mit Gästen, die bei einem Glas Rosé den Booten zusehen. Direkt am Kai steht die romanische Chapelle Saint-Pierre aus dem 14. Jahrhundert, die einst der Fischergilde gehörte. 1957 malte sie Jean Cocteau vollständig mit Fresken aus – Fischer von Villefranche, Engel und Szenen aus dem Leben des heiligen Petrus.
Etwas weiter liegt die Darse, das alte Hafenbecken, das die Savoyer im 18. Jahrhundert als Kriegshafen anlegen ließen. Hier überdauerten Werften und die typischen Pointu-Boote der ligurischen Küste; bis heute werden hier Boote repariert, und das Becken hat sich seinen ruhigen, handwerklichen Charakter bewahrt. Wer die Touristenkais hinter sich lässt und an der Darse entlangschlendert, sieht ein anderes, alltäglicheres Villefranche.
Wegen der außergewöhnlichen Tiefe der Bucht können große Kreuzfahrtschiffe nicht anlegen, sondern ankern auf Reede; ihre Gäste werden mit Tenderbooten an den Hafen gebracht. An solchen Tagen wird es am Kai voller – doch sobald die Schiffe abends ablegen, kehrt die maritime Ruhe zurück, und der Hafen gehört wieder den Einheimischen, ihren Booten und den letzten Sonnenstrahlen über der Bucht.
01 · Highlights
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Romanische Hafenkapelle, innen vollständig von Jean Cocteau mit Fischer- und Heiligenmotiven bemalt.
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Lebhafter Hafenkai mit Restaurantterrassen direkt am Wasser – der schönste Platz für einen Abend am Meer.
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Das alte savoyische Hafenbecken mit Werften und Pointu-Fischerbooten – das alltägliche, maritime Villefranche.
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Vom Kai starten Ausflugsboote in die Bucht und entlang der Küste von Cap-Ferrat.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Eine kleine romanische Hafenkapelle, die einst der Fischergilde gehörte. 1957 malte sie Jean Cocteau vollständig mit Fresken aus, die Fischer von Villefranche, Engel und Szenen aus dem Leben des heiligen Petrus zeigen. Sie ist gegen einen kleinen Eintritt zu besichtigen.
Nein – die Bucht ist zwar sehr tief, hat aber keinen Tiefwasserkai für große Schiffe. Kreuzfahrtschiffe ankern auf Reede, und ihre Gäste werden mit Tenderbooten an den Hafen gebracht. An solchen Tagen ist es am Kai entsprechend belebt.
Am Port de la Santé reihen sich die Restaurantterrassen direkt am Wasser, viele mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten. Etwas oberhalb in den Altstadtgassen wird es oft fairer; am schönsten ist ein Tisch am Kai zum Sonnenuntergang.
07 · In der Nähe
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