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Wochenmarkt
Dienstags und samstags breitet sich einer der schönsten Provence-Märkte der Küste unter den Platanen aus – Oliven, Seife, Stoffe und Brocante.
◆ STADTVIERTEL · SAINT-TROPEZ
Wer dem Glanz des Hafens für einen Moment entkommen will, geht ein paar Gassen landeinwärts zum Place des Lices. Der große, von hohen Platanen beschattete Platz ist das gesellige Herz von Saint-Tropez: Unter den alten Bäumen rollen die Boulekugeln, ringsum sitzen Einheimische und Gäste in den Bistros, und zweimal die Woche breitet sich hier der bunte Wochenmarkt aus – mit Oliven, Lavendelseife, provenzalischen Stoffen und der zuckrigen Tarte Tropézienne. Hier, zwischen Markt und Pétanque, zeigt sich das provenzalische Saint-Tropez, das den Mythos überlebt hat.
Der Place des Lices war seit jeher der Versammlungsort der tropéziens. Sein Name erinnert an die mittelalterlichen Turnierschranken, die „lices“, doch heute prägen ihn die mächtigen Platanen, deren Kronen den ganzen Platz beschatten. Unter ihnen treffen sich die Einheimischen zum Pétanque – einem Spiel, das hier so ernst genommen wird, dass im Sommer große Turniere ausgetragen werden, an denen sich auch der eine oder andere Prominente versucht.
Sein größter Moment aber ist der Markt. Jeden Dienstag- und Samstagvormittag verwandelt sich der Platz in einen der schönsten Provence-Märkte der Küste: Stände mit Oliven und Tapenade, mit Lavendelseife und provenzalischen Stoffen, mit Käse, Obst und Gemüse aus dem Hinterland, dazu Brocante und Antiquitäten. Wer hier einkauft, frühstückt am besten gleich eine Tarte Tropézienne, jene zuckrige Sahnebrioche, die in den fünfziger Jahren in Saint-Tropez erfunden wurde.
Rund um den Platz reihen sich die Bistros und Cafés, allen voran das traditionsreiche Le Café, einst Treffpunkt der Boule-Spieler und bis heute eine Institution. Am Abend füllen sich die Terrassen, die Lichter gehen an, und der Place des Lices wird zur Bühne eines geselligen, fast dörflichen Saint-Tropez – weit entfernt vom Glanz der Yachten am Quai.
01 · Highlights
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Dienstags und samstags breitet sich einer der schönsten Provence-Märkte der Küste unter den Platanen aus – Oliven, Seife, Stoffe und Brocante.
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Das Pétanque-Feld im Schatten der alten Bäume, wo Einheimische und im Sommer auch Prominente um die Kugeln streiten.
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Das traditionsreiche Bistro am Platz, einst Treffpunkt der Boule-Spieler und bis heute eine Institution von Saint-Tropez.
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06 · Häufige Fragen
Der große Wochenmarkt findet jeden Dienstag- und Samstagvormittag statt. Unter den Platanen breiten sich Stände mit Oliven, Tapenade, Lavendelseife, provenzalischen Stoffen, Käse, Obst und Brocante aus. Wer den Andrang meiden will, kommt früh am Vormittag.
Die Tarte Tropézienne ist eine zuckrige Sahnebrioche, die in den fünfziger Jahren in Saint-Tropez erfunden wurde, als der Bäcker Alexandre Micka sie der Filmcrew um Brigitte Bardot servierte. Sie besteht aus einem mit Hagelzucker bestreuten Briocheteig, gefüllt mit einer Creme – und ist die süße Spezialität der Stadt, die man auch am Markt bekommt.
Der Platz ist der traditionelle Pétanque-Treffpunkt von Saint-Tropez. Unter den Platanen spielen Einheimische, und im Sommer finden große Turniere statt. Zuschauen ist immer möglich; wer selbst eine Runde wagen will, findet meist freundliche Mitspieler.
Ja. Auch abseits der Markttage ist der schattige Platanenplatz ein angenehmer Ort: Man kann den Boule-Spielern zusehen, in einem der Bistros wie dem traditionsreichen Le Café einkehren und das gesellige, provenzalische Saint-Tropez fernab des Hafentrubels erleben.
07 · In der Nähe
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