Highlight
Quai Jean Jaurès
Die berühmte Hafenpromenade mit den Megajachten und den roten Stühlen von Sénéquier – das Bild von Saint-Tropez schlechthin.
◆ STADTVIERTEL · SAINT-TROPEZ
Kein Ort verkörpert Saint-Tropez so sehr wie sein alter Hafen. Am Quai Jean Jaurès liegen die Megajachten Heck an Heck, ihre Decks zur Promenade gerichtet wie Logen, während davor der Korso aus Schaulustigen und Schaugestellten vorbeizieht. Die roten Stühle von Sénéquier gehören seit 1930 zum Bild, dahinter ragt der ockergelbe Glockenturm der Pfarrkirche auf. In den Gassen hinter der Kaifront reihen sich die Boutiquen, am Hafenkopf zeigt das Musée de l'Annonciade, warum die Maler dieses Licht liebten. Hier schlägt, laut und glanzvoll, das mondäne Herz des Ortes.
Der Vieux Port war einst ein Arbeitshafen, von dem aus Fischer und Korkhändler aufbrachen. Heute ist er die berühmteste Flaniermeile der Côte d'Azur. Entlang des Quai Jean Jaurès legen die größten Yachten der Welt an, das Heck zur Promenade, und am Abend wird das Deck zur Bühne, der Kai zum Zuschauerraum. Davor stehen die unverwechselbaren roten Korbstühle von Sénéquier, jenem Café, das seit 1930 zum festen Inventar des Hafens gehört und dessen Tarte Tropézienne weltberühmt wurde.
Hinter der Kaifront beginnt das andere Saint-Tropez der Boutiquen: In den schmalen Gassen reihen sich die großen Modehäuser und kleine Galerien, und über allem ragt der ockergelbe Campanile der Pfarrkirche Notre-Dame de l'Assomption auf, das Wahrzeichen jeder Hafenansicht. Am südlichen Ende des Hafens, in einer entweihten Kapelle, bewahrt das Musée de l'Annonciade eine der schönsten Sammlungen des Pointillismus und Fauvismus – Werke von Signac, Bonnard, Matisse und Vuillard, die alle hier ankerten.
Wer das Hafenkino genießen will, sucht sich am späten Nachmittag einen Platz auf einer der Terrassen und lässt das Schauspiel an sich vorbeiziehen. Zur blauen Stunde, wenn die Lichter der Yachten sich im Wasser spiegeln und die Fassaden warm leuchten, zeigt Le Port seine glanzvollste Seite. Anfang Oktober verwandeln die Voiles de Saint-Tropez den Hafen in einen Wald aus klassischen Segelmasten.
01 · Highlights
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Die berühmte Hafenpromenade mit den Megajachten und den roten Stühlen von Sénéquier – das Bild von Saint-Tropez schlechthin.
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In einer ehemaligen Kapelle am Hafenkopf: Pointillismus und Fauvismus von Signac, Bonnard, Matisse und Vuillard.
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Die Pfarrkirche mit dem ockergelben Glockenturm, der jede Hafenansicht von Saint-Tropez krönt.
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Hinter der Kaifront drängen sich Modehäuser, Galerien und kleine Läden – die Shopping-Meile des Ortes.
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Der Vieux Port ist die zentrale Flaniermeile: Man bummelt am Quai Jean Jaurès entlang, bestaunt die Megajachten, trinkt einen Apéro bei Sénéquier, besucht das Musée de l'Annonciade und stöbert in den Boutiquen der Gassen dahinter. Am Abend ist die Hafenpromenade die Bühne des gesellschaftlichen Lebens.
Sénéquier ist das legendäre Café an der Hafenpromenade, gegründet 1930 und an seinen roten Korbstühlen sofort zu erkennen. Es gehört zum festen Bild von Saint-Tropez und ist zugleich der Ursprungsort der Tarte Tropézienne, der zuckrigen Sahnebrioche, die hier berühmt wurde.
Unbedingt, wenn man sich für Kunst interessiert. Das kleine Museum in einer ehemaligen Kapelle am Hafenkopf zeigt eine erlesene Sammlung von Pointillismus und Fauvismus – mit Werken von Signac, Bonnard, Matisse und Vuillard, die alle in Saint-Tropez gearbeitet haben. Es erklärt, warum dieser Ort zum Mythos der Maler wurde.
Die große Segelregatta findet jedes Jahr Anfang Oktober statt und versammelt klassische und moderne Yachten im Hafen. Sie ist eines der spektakulärsten Ereignisse im Jahreskalender und ein guter Grund, in der ruhigeren Nachsaison anzureisen.
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