Highlight
Via Grotte
Die einzige Hauptgasse Chianaleas zieht sich am Wasser entlang, vorbei an Häusern, deren Fundamente im Meer stehen, und an den vertäuten Booten der Fischer.
◆ STADTVIERTEL · SCILLA
An der Nordseite des Burgfelsens klammert sich Chianalea ans Ufer – ein Fischerviertel, in dem die Häuser mit den Füßen im Meer stehen und die Boote direkt vor den Türschwellen vertäut sind. Schmale Gassen und Treppen winden sich zwischen den Fassaden hindurch, immer wieder öffnet sich der Blick aufs offene Wasser. Abends reihen sich die Restaurantterrassen über der Brandung, und der Duft von gegrilltem Schwertfisch zieht durchs Viertel. Wegen seiner Lage am Meer wird Chianalea oft das „kleine Venedig Kalabriens“ genannt.

Chianalea war seit jeher das Viertel der Fischer. Eingeklemmt zwischen dem Burgfelsen und dem Meer, blieb für die Häuser kein Platz als das Wasser selbst – also baute man sie direkt ans und teils ins Meer, mit Treppen, die zu kleinen Anlegern hinabführen. Die Boote der Schwertfischfänger liegen bis heute vor den Haustüren, und in den Erdgeschossen lagerten einst Netze und Fanggerät, wo heute Restaurants und kleine Pensionen sind.
Eine einzige schmale Gasse, die Via Grotte, zieht sich durch das Viertel, dazwischen verzweigen sich Treppen und Durchgänge zum Wasser. Wer hier entlanggeht, bewegt sich ständig zwischen Häuserschatten und Meeresblick. An manchen Stellen führt nur ein schmaler Steg zwischen Fassade und Brandung hindurch – bei aufgewühlter See spritzt die Gischt bis an die Türen.
Sein besonderer Reiz entfaltet sich am Abend: Wenn die Sonne hinter Sizilien sinkt, leuchten die Terrassen über dem Wasser, Boote schaukeln im letzten Licht, und in den Lokalen wird der Fang des Tages serviert. Trotz wachsender Beliebtheit hat Chianalea seinen Charakter als lebendiges Fischerviertel bewahrt – einer der atmosphärischsten Orte der gesamten kalabrischen Küste.
01 · Highlights
Highlight
Die einzige Hauptgasse Chianaleas zieht sich am Wasser entlang, vorbei an Häusern, deren Fundamente im Meer stehen, und an den vertäuten Booten der Fischer.
Highlight
Die Restaurants des Viertels reservieren ihre besten Tische direkt über dem Wasser – hier schmeckt der frische Schwertfisch mit Meeresrauschen.
Highlight
Von den Stegen Chianaleas blickt man steil hinauf zur Festung auf dem Felssporn – das klassische Postkartenmotiv von Scilla.
02 · Essen & Trinken
03 · Übernachten
04 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Weil die Häuser des Viertels direkt am und teils im Meer stehen und die Boote vor den Haustüren vertäut sind – Wasser umspielt die Fundamente, schmale Gassen ziehen sich dazwischen. Dieses Bild erinnert an Venedig und gab Chianalea den Beinamen „kleines Venedig Kalabriens“.
Ja, das ist das Markenzeichen des Viertels: Mehrere Restaurants haben Terrassen direkt über der Brandung, an denen frischer Schwertfisch und Meeresfrüchte serviert werden. Die besten Tische sind begehrt – abends sollte man unbedingt vorab reservieren.
Ja, das Viertel liegt am Fuß des Burgfelsens und ist vom Ortskern und vom Bahnhof Scilla in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Im Inneren gibt es keinen Autoverkehr – man bewegt sich durch Gassen und über Treppen, festes Schuhwerk ist hilfreich.
07 · In der Nähe
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