Wer in Graz nach dem echten Geschmack der Steiermark sucht, wird im Landhauskeller fündig. Das Restaurant liegt im Herzen der Grazer Altstadt, unweit des Landeszeughauses und des Grazer Landhauses, dessen Renaissance-Arkadenhof zu den schönsten Innenhöfen Österreichs zählt. Schon der Weg hierher ist ein Versprechen: Kopfsteinpflaster, ockerfarbene Fassaden, das leise Rauschen der nahen Mur – und dann tritt man ein in ein Gewölbe, das die Jahrhunderte in seinen Mauern trägt. Das Ambiente des Landhauskellers ist kein inszeniertes Historien-Bühnenbild, sondern gelebte Wirtshauskultur. Holzgetäfelte Wände, schwere Tische, das warme Licht alter Lampen – hier sitzt man nicht, um gesehen zu werden, sondern um zu genießen. An kühlen Abenden verbreitet der Keller eine Wärme, die von innen kommt: von der Küche, von den Gästen, vom Wein. Wer zum Mittagessen kommt, erlebt eine andere Stimmung – Grazer Geschäftsleute, Touristen auf der Suche nach dem Echten, Stammgäste, die ihren Tisch seit Jahren kennen. Auf der Speisekarte des Landhauskellers steht die steirische Küche in ihrer ehrlichsten Form. Das bedeutet: Tafelspitz aus dem Sieden, Backhendl mit knuspriger Panade, Steirisches Wurzelfleisch und Kürbiskernöl, das dunkelgrün und nussig über Salate und Suppen fließt. Die Küche arbeitet mit Produkten der Region – das schmeckt man. Kein Ausweichen in internationale Trends, kein Fusion-Experiment: Was hier auf den Tisch kommt, hat Namen, Herkunft und Geschichte. Die hausgemachten Knödel etwa – ob Semmel- oder Speckknödel – sind das, wofür man in die Steiermark fährt. Der Landhauskeller eignet sich für Abende, an denen man Zeit mitbringt. Ein Glas steirischer Schilcher zum Auftakt, dann ein Teller Leberknödelsuppe, danach das Backhendl – das ist kein schnelles Dinner, das ist ein Ritual. Für Gruppen und Familien bietet das Restaurant ausreichend Platz, und wer eine besondere Runde plant, findet in den Gewölberäumen eine Atmosphäre, die Gespräche tiefer und Abende länger macht.
Die Küche des Landhauskellers steht für steirische Wirtshausküche in ihrer ursprünglichsten Form: Tafelspitz, Backhendl, Leberknödelsuppe und hausgemachte Knödel – ergänzt durch das nussige Kürbiskernöl der Region. Keine internationalen Einflüsse, dafür ehrliche Zutaten und handwerkliche Sorgfalt.
Historisches Gewölbe in der Grazer Altstadt: Holzvertäfelung, warmes Licht und schwere Eichentische schaffen eine Wirtshauswärme, die man nicht inszenieren kann. Lebendig an Abenden, beschaulich zur Mittagszeit – immer mit echtem Grazer Charakter.
