Grand Hôtel Wiesler ist ein 4-Sterne-Grandhotel ab 100 € pro Nacht.
Wer am Grazer Murufer steht und zur Fassade des Grand Hôtel Wiesler aufblickt, sieht ein Stück Jugendstil-Geschichte: Das Haus stammt aus den frühen 1900er-Jahren und hat sich seinen historischen Charakter bewahrt, ohne dabei museal zu wirken. Stuckdecken, hohe Räume und Originalmosaiken treffen auf eine Einrichtung, die bewusst gegen die Konvention klassischer Grandhotels gebürstet ist – eigenwillig, künstlerisch, mit einem Augenzwinkern.
Die Lage ist eines der stärksten Argumente für das Haus. Direkt am Fluss gelegen, blickt man von hier auf die schwebende Murinsel, die als gläsernes Architekturobjekt mitten in der Mur liegt. Über die Brücken erreicht man in wenigen Gehminuten den Hauptplatz und das historische Zentrum mit seinen Renaissance-Innenhöfen. Der Schlossberg mit dem Uhrturm, dem Wahrzeichen von Graz, lässt sich von hier aus bequem zu Fuß ansteuern – ein Aufstieg oder die Fahrt mit der Schlossbergbahn lohnt sich für den Blick über die Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt.
Die Zimmer des Wiesler folgen keinem austauschbaren Standardschema. Jede Kategorie hat ihre eigene Handschrift, von gemütlicheren Einheiten bis zu großzügigen Räumen mit hohen Decken und Blick Richtung Mur. Wer Wert auf Atmosphäre und Individualität legt, ist hier besser aufgehoben als in einer durchgestylten Kette. Das Haus eignet sich für Städtereisende, die Graz kulturell entdecken möchten, ebenso für Paare, die ein Wochenende mit Charakter suchen, und für Reisende mit einem Faible für Design und Geschichte.
Kulinarisch und gesellschaftlich ist das Wiesler über die Hotelgrenzen hinaus ein Treffpunkt. Die öffentlichen Bereiche ziehen auch Grazerinnen und Grazer an, was dem Haus eine lebendige, urbane Note gibt – man wohnt nicht abgeschottet, sondern mittendrin. Wer abends zurückkehrt, hat das Zentrum, die Brücken über die Mur und das Murufer-Panorama gleich vor der Tür.
