Highlight
Griesplatz
Das multikulturelle Herz des Bezirks – ein lebhafter Markt- und Verkehrsknoten mit internationaler Gastronomie und einer barocken Pestsäule in der Mitte.
◆ STADTVIERTEL · GRAZ
Gries liegt am rechten Murufer südwestlich der Altstadt und gilt als das multikulturellste und vielfältigste Viertel von Graz. Rund um den lebendigen Griesplatz mischen sich türkische Bäckereien, internationale Lokale und steirische Bodenständigkeit – dazwischen erinnern die Synagoge am David-Herzog-Platz und die barocke St.-Andrä-Kirche an die bewegte Geschichte des Bezirks.
Gries entstand außerhalb der historischen Stadtmauer in einem einst hochwassergefährdeten Gebiet am rechten Murufer – als Teil der ehemaligen Murvorstadt. Über Jahrhunderte zog die Lage am Fluss Flößer, Handwerker, Fischer und Wäscherinnen an; der Grieskai war ein wichtiger Anlegeplatz, bevor die Eisenbahn die Schifffahrt verdrängte. Aus dieser durchmischten, arbeitsamen Geschichte ist heute der multikulturellste Bezirk der Stadt geworden, in dem internationales Flair und steirische Bodenständigkeit dicht beieinanderliegen.
Das Herz des Viertels ist der Griesplatz – ein lebendiger Verkehrs- und Marktknoten, an dem sich türkische Bäckereien, Imbisse aus aller Welt, kleine Geschäfte und Buslinien in die West- und Südsteiermark begegnen. In der Mitte steht eine barocke Pestsäule als stiller Zeuge vergangener Jahrhunderte. Wenige Schritte entfernt birgt die Pfarrkirche St. Andrä hinter ihrer barocken Fassade überraschend moderne Kunst – ein Ort der Ruhe und Vielfalt zugleich.
Am Grieskai erinnert die Synagoge am David-Herzog-Platz an ein dunkles Kapitel: Die ursprüngliche Synagoge wurde in der Pogromnacht 1938 niedergebrannt; der 2000 vollendete Neubau des Architektenpaars Mayr verwendete tausende Ziegel des zerstörten Vorgängerbaus. Davor erinnert ein Textband von Catrin Bolt an die Ereignisse. Direkt am Wasser lädt der Augarten zum Verweilen, und die Murpromenade verbindet Gries entlang des Flusses mit Murinsel und Altstadt.
01 · Highlights
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Das multikulturelle Herz des Bezirks – ein lebhafter Markt- und Verkehrsknoten mit internationaler Gastronomie und einer barocken Pestsäule in der Mitte.
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Der Neubau von 2000 am Grieskai, errichtet mit Ziegeln der 1938 zerstörten Synagoge, ist ein architektonisches und erinnerungskulturelles Highlight.
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Hinter barocker Fassade verbirgt sich überraschend zeitgenössische Kunst – ein stiller, vielschichtiger Ort mitten im Viertel.
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Der Park direkt an der Mur lädt zum Sonnen und Entspannen mitten in der Stadt ein.
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Der Uferweg entlang der Mur verbindet Gries mit Murinsel, Augarten und Altstadt – ideal zum Spazieren und Radeln.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Gries ist ein lebendiges, dicht besiedeltes und multikulturelles Innenstadtviertel. Tagsüber lässt es sich gut erkunden und gehört zu den authentischsten Gegenden der Stadt – wie überall im urbanen Raum gilt nachts normale Aufmerksamkeit.
Gries gilt als das multikulturellste Viertel von Graz: internationale Lokale, Märkte und Geschäfte treffen auf steirische Tradition. Highlights sind der Griesplatz, die Synagoge am Grieskai, St. Andrä und die Lage an der Mur mit Augarten.
Die Synagoge am David-Herzog-Platz am Grieskai ist als Neubau von 2000 eine wichtige Erinnerungsstätte. Besichtigungen sind nach Anmeldung bei der Jüdischen Gemeinde Graz möglich; von außen ist der markante Bau jederzeit zu sehen.
Gries liegt direkt am gegenüberliegenden Murufer und ist nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt – über die Murbrücken erreicht man den Griesplatz und den Augarten rasch zu Fuß.
07 · In der Nähe
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