Wer Krems an der Donau wirklich verstehen will, kommt am museumkrems nicht vorbei. Das Museum hat seinen Sitz in einem der eindrucksvollsten historischen Gebäudekomplexe der Stadt — einem ehemaligen Dominikanerkloster, dessen Mauern bereits Jahrhunderte überdauert haben, lange bevor die Wachau zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Schon beim Betreten des Innenhofs wechselt die Atmosphäre: Die Geräusche der Altstadt bleiben draußen, und man tritt in einen Raum, in dem Zeit und Stein eine eigene Sprache sprechen. Die Dauerausstellung führt Besucherinnen und Besucher durch die Geschichte von Krems — einer der ältesten Städte Österreichs, deren Anfänge bis ins frühe Mittelalter zurückreichen. Anhand von Originalobjekten, archäologischen Funden und dokumentarischen Zeugnissen entfaltet sich das Bild einer Stadt, die über Jahrhunderte als bedeutender Handelsplatz an der Donau fungierte. Die Weinkultur der Region, die Klöster und die bürgerliche Stadtgeschichte werden nicht trocken aufgezählt, sondern in ihren Zusammenhängen erzählt — das macht den Unterschied zwischen einem Besuch und einem echten Erlebnis. Neben der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung zeigt das museumkrems regelmäßig Wechselausstellungen, die sich Kunst, Handwerk und Kulturgeschichte der Wachau widmen. Das Programm richtet sich sowohl an Kunstinteressierte als auch an Familien und Schulgruppen. Die Räumlichkeiten selbst — mit ihren Gewölbedecken, dem Kreuzgang und den historischen Sälen — sind Teil des Erlebnisses: Hier lässt sich Geschichte buchstäblich anfassen. Ein Besuch im museumkrems lässt sich hervorragend mit einem Spaziergang durch die Kremser Altstadt verbinden. Die Obere und Untere Landstraße, der Hohe Markt und die nahe gelegene Piaristenkirche bilden zusammen mit dem Museum ein kulturelles Ensemble, das den Charakter dieser Donaustadt greifbar macht. Wer nach dem Museumsbesuch noch Zeit hat, sollte den Weg zur Kunstmeile Krems nicht scheuen — das Kulturquartier rund um die Minoritenkirche liegt in unmittelbarer Nachbarschaft.
Besucher erleben die Stadtgeschichte von Krems in historischen Gewölbesälen eines ehemaligen Dominikanerklosters. Dauerausstellung mit archäologischen Originalen, ergänzt durch wechselnde Ausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte der Wachau. Atmosphärischer Innenhof für Pausen.
Das museumkrems ist in einem ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht, einem der ältesten und bedeutendsten historischen Gebäude der Stadt. Krems an der Donau selbst zählt zu den ältesten Städten Österreichs; erste urkundliche Erwähnungen reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Als wichtiger Handelsplatz an der Donau und Tor zur Wachau prägte die Stadt über Jahrhunderte die Geschichte der Region. Das Klostergebäude überstand die Wirren verschiedener Epochen und beherbergt heute eine Sammlung, die diese vielschichtige Vergangenheit dokumentiert — von archäologischen Funden über mittelalterliche Stadtgeschichte bis hin zur Weinkultur der Wachau.
