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Tour Saint-Nicolas
Der mächtigste der drei Hafentürme, im 14. Jahrhundert errichtet – innen ein Labyrinth aus Treppen und Sälen, oben ein weiter Blick über Hafen und Reede.
◆ STADTVIERTEL · LA ROCHELLE
Der Vieux-Port ist das, weswegen man nach La Rochelle kommt: ein altes Hafenbecken, das sich zwischen den steinernen Türmen Saint-Nicolas und de la Chaîne zum offenen Atlantik öffnet. An den Quais reihen sich Terrassen, Eisdielen und Austernbars, vor dem Tor wachen die Türme, und über allem liegt jenes weiße Küstenlicht, das schon die Maler anzog. Hier flaniert man, isst Meeresfrüchte und schaut den Booten nach.
Der Vieux-Port ist kein Museum, sondern ein arbeitender, atmender Ort. Am Hafeneingang stehen zwei der drei berühmten Türme der Stadt: der wuchtige Tour Saint-Nicolas, eher Festung als Turm, und gegenüber der schlanke Tour de la Chaîne, zwischen denen einst nachts eine schwere Kette gespannt wurde, um den Hafen zu sperren. Wer hindurchschaut, blickt direkt auf die Reede und die vorgelagerten Inseln.
Entlang des Quai Duperré und des Cours des Dames reiht sich Terrasse an Terrasse. Hier sitzt man bei einem Dutzend Austern und einem Glas Weißwein, während die kleinen elektrischen See-Busse über das Becken zum Yachthafen tuckern. Der kleine Leuchtturm am Ende der Mole und die Stadtsilhouette mit den drei Türmen ergeben das Postkartenmotiv, das La Rochelle weltberühmt gemacht hat.
Abends gehört der Vieux-Port den Flaneuren. Wenn die Sonne über den Inseln versinkt und die Türme golden anstrahlt werden, verwandelt sich der Hafen in eine offene Bühne. travelperfect-Tipp: Den Türme-Besuch auf den Vormittag legen, den späten Nachmittag für eine Hafenrunde und einen Aperitif mit Blick aufs Wasser reservieren.
01 · Highlights
Highlight
Der mächtigste der drei Hafentürme, im 14. Jahrhundert errichtet – innen ein Labyrinth aus Treppen und Sälen, oben ein weiter Blick über Hafen und Reede.
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Gegenüber von Saint-Nicolas gelegen; zwischen beiden spannte sich die Sperrkette. Heute mit Ausstellung zur Geschichte der Auswanderung nach Neufrankreich.
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Die belebte Hafenpromenade mit Terrassen, Austernständen und dem klassischen Blick auf die Türme – Herz des abendlichen Flanierens.
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06 · Häufige Fragen
Ja. Tour Saint-Nicolas, Tour de la Chaîne und der etwas abseits gelegene Tour de la Lanterne können besichtigt werden; für alle drei gibt es ein Kombiticket. Vom obersten Turm hat man den weitesten Blick über Hafen und Reede.
Zwischen Tour Saint-Nicolas und Tour de la Chaîne wurde nachts eine schwere Kette über die Hafeneinfahrt gezogen, um den Hafen zu sperren und unliebsamen Schiffen die Einfahrt zu verwehren. Der Name Tour de la Chaîne erinnert bis heute daran.
Entlang des Quai Duperré und am Cours des Dames reihen sich Terrassen und Austernstände. Die Austern stammen frisch aus den Zuchtbänken der Charente; dazu passt ein Glas trockener Weißwein oder ein Pineau des Charentes als Aperitif.
07 · In der Nähe
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