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Cathédrale Sainte-Marie
Gotische Kathedrale mit Zwillingstürmen und einem der größten Kreuzgänge Frankreichs, Station auf dem Jakobsweg.
◆ STADTVIERTEL · BAYONNE
Westlich der Nive liegt das historische und bürgerliche Zentrum Bayonnes: ein dichtes Geflecht aus Geschäftsgassen unter rot-grünem Fachwerk, überragt von den Zwillingstürmen der gotischen Cathédrale Sainte-Marie. Hier reihen sich die traditionsreichen Schokoladenmanufakturen, die überdachten Halles am Flussufer und die alten Festungsmauern, die Vauban entwarf. Grand Bayonne ist die Stadt im Alltag – zum Einkaufen, Schauen und Verkosten.
Grand Bayonne ist über Jahrhunderte gewachsen und doch erstaunlich kompakt. Im Zentrum erhebt sich die Cathédrale Sainte-Marie, im 13. bis 16. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet, deren schlanke Zwillingstürme erst im 19. Jahrhundert vollendet wurden. Im angeschlossenen Kreuzgang, einem der größten Frankreichs, wird es selbst an heißen Tagen kühl und still. Rund um die Kathedrale verlaufen die Rue du Port-Neuf mit ihren Arkaden und die Rue d'Espagne, einst die Ausfallstraße Richtung iberische Grenze.
Direkt am Nive-Ufer stehen die Halles, die überdachte Markthalle, in der sich Bayonnes Kulinarik bündelt: Jambon, baskischer Käse, Fisch aus dem Atlantik, Piment d'Espelette und Cidre. Wenige Schritte entfernt verstecken sich die ältesten Schokoladenmanufakturen der Stadt, deren Tradition bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Über dem Viertel wacht der Château-Vieux, der alte Burgsitz, und die sternförmigen Vauban-Wälle umschließen das Ganze wie ein steinerner Gürtel.
Wer Grand Bayonne wirklich erleben will, kommt am besten am Vormittag zum Markttreiben in die Halles, schlendert dann durch die Geschäftsgassen und gönnt sich nachmittags eine Tasse handgeriebene Schokolade. Von den Wällen aus öffnet sich der Blick über die Dächer und hinunter zu den beiden Flüssen – ein guter Punkt, um die Geografie der dreigeteilten Stadt zu begreifen.
01 · Highlights
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Gotische Kathedrale mit Zwillingstürmen und einem der größten Kreuzgänge Frankreichs, Station auf dem Jakobsweg.
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Überdachte Markthalle am Nive-Ufer mit Jambon, baskischem Käse, Fisch, Piment d'Espelette und Cidre.
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Mittelalterlicher Burgsitz im Kern von Grand Bayonne, lange Zeit Residenz der Statthalter der Stadt.
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Arkadengasse mit traditionsreichen Schokoladencafés, das beste Ziel für eine Tasse handgeriebene Schokolade.
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Sternförmige Festungsmauern aus dem 17. Jahrhundert, die den historischen Kern bis heute umschließen.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Cathédrale Sainte-Marie mit ihrem Kreuzgang, die überdachten Halles am Fluss, den Château-Vieux und die Vauban-Wälle. Dazu lohnt ein Bummel durch die Arkadengasse Rue du Port-Neuf mit ihren Schokoladencafés.
Die Cathédrale Sainte-Marie selbst ist frei zugänglich; für den angeschlossenen Kreuzgang kann zeitweise ein kleiner Eintritt anfallen. Öffnungszeiten variieren je nach Gottesdiensten und Saison.
Die Halles sind an den meisten Tagen vormittags geöffnet, am Wochenende oft bis in den frühen Nachmittag. Für das volle baskische Markterlebnis lohnt sich ein früher Besuch.
Vollständig. Das Viertel ist kompakt und größtenteils verkehrsberuhigt; alle Highlights liegen wenige Gehminuten auseinander, und auch der Bahnhof in Saint-Esprit ist zu Fuß über die Brücke erreichbar.
07 · In der Nähe
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