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Citadelle de Vauban
Mächtige Festung des 17. Jahrhunderts hoch über dem Adour, die den Brückenkopf der Stadt sicherte.
◆ STADTVIERTEL · BAYONNE
Am rechten Adour-Ufer, dort wo der Bahnhof die Reisenden empfängt, liegt das Viertel mit der bewegtesten Geschichte Bayonnes. Saint-Esprit war über Jahrhunderte Zufluchtsort sephardischer Juden aus Spanien und Portugal – jene Gemeinschaft, die der Stadt die Schokolade brachte. Über dem Viertel thront die Zitadelle, die Vauban in die Höhe baute, und von der Adour-Promenade öffnet sich der schönste Blick hinüber auf die Türme der Altstadt. Ein lebendiges, vielfältiges Stadtviertel jenseits des großen Flusses.
Saint-Esprit liegt am rechten Ufer des Adour, getrennt von der ummauerten Altstadt durch den breiten Fluss. Hierher flohen im 16. und 17. Jahrhundert sephardische Juden aus Spanien und Portugal, denen das katholische Bayonne damals verschlossen blieb. Sie ließen sich in Saint-Esprit nieder und brachten aus der Iberischen Halbinsel die Kunst der Schokoladenverarbeitung mit – der Ursprung von Bayonnes bis heute gepflegter Schokoladentradition. Die Synagoge des Viertels zeugt von dieser Geschichte.
Über dem Ufer erhebt sich die mächtige Citadelle, die der Festungsbaumeister Vauban im 17. Jahrhundert errichten ließ, um den Brückenkopf am Adour zu sichern. Von der Promenade am Fluss aus öffnet sich der vielleicht schönste Blick der Stadt: hinüber auf die rot-grünen Fassaden und die Zwillingstürme der Kathedrale, die sich im Wasser spiegeln. Der Bahnhof gleich daneben macht Saint-Esprit für viele Reisende zum ersten Eindruck Bayonnes.
Das Viertel ist heute vielfältig und im Wandel, weniger touristisch als die Altstadt gegenüber und dadurch ein guter Ort, um den Alltag der Stadt zu erleben. Wer mit dem Zug ankommt, überquert auf dem Weg ins Zentrum die Pont Saint-Esprit – und hat die ganze Silhouette Bayonnes vor sich.
01 · Highlights
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Mächtige Festung des 17. Jahrhunderts hoch über dem Adour, die den Brückenkopf der Stadt sicherte.
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Zeugnis der sephardischen Gemeinschaft, die Saint-Esprit prägte und Bayonne die Schokolade brachte.
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Uferweg mit dem schönsten Blick auf die Altstadt und die Türme der Kathedrale gegenüber.
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Die Brücke, die das Bahnhofsviertel mit der ummauerten Altstadt verbindet – der klassische Weg ins Zentrum.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Hotels
04 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Im 16. und 17. Jahrhundert ließen sich hier aus Spanien und Portugal geflohene sephardische Juden nieder, die die Kunst der Schokoladenverarbeitung mitbrachten. Von Saint-Esprit aus verbreitete sich die Schokolade in der ganzen Stadt – Bayonne gilt seither als Frankreichs Schokoladenstadt.
Die mächtige Vauban-Zitadelle über dem Fluss, die Synagoge als Zeugnis der jüdischen Geschichte und die Adour-Promenade mit dem schönsten Blick auf die Altstadt. Die Zitadelle ist teils militärisch genutzt; die Außenanlagen lassen sich erkunden.
Ja, vor allem wegen der Nähe zum Bahnhof und zur Altstadt, die zu Fuß über die Brücke erreichbar ist. Das Viertel ist weniger touristisch und oft etwas günstiger als der historische Kern gegenüber.
Nur wenige Gehminuten: Über die Pont Saint-Esprit gelangt man direkt nach Grand Bayonne. Der Weg über die Brücke gehört mit dem Blick auf die gespiegelte Stadt zu den schönsten Ankünften Bayonnes.
07 · In der Nähe
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