Highlight
Galerie über dem Cher
Die 60 Meter lange Galerie auf der Brücke mit Schachbrettboden – einst Lazarett und Fluchtweg über die Demarkationslinie.
◆ STADTVIERTEL · CHENONCEAUX
Der Schlossbezirk ist das eigentliche Ziel jeder Reise nach Chenonceaux. Vom Dorf führt eine schattige Platanenallee zum Vorplatz, von dem aus sich das Château de Chenonceau über dem Cher auftut – mit seiner berühmten Galerie, die sich auf Bögen quer über den Fluss spannt. Rundherum dehnt sich ein weitläufiges Domaine aus zwei kunstvollen Renaissancegärten, einem Irrgarten aus Eiben, dem Blumengarten Potager des Fleurs und schattigen Parkwegen. Im grünen Garten lädt das gastronomische Restaurant L'Orangerie zur Pause mit Blick auf die Schlosssilhouette. Hier, zwischen Wasser, Blumengestecken und Geschichte, wird das 'Schloss der Damen' Schritt für Schritt erlebbar.
Das Besondere an Chenonceau ist seine Lage über dem Wasser. Diane de Poitiers ließ vom alten Schlossturm aus eine Brücke über den Cher schlagen; Katharina von Medici setzte darauf die zweistöckige Galerie, die das Schloss zum einzigen der Loire macht, das einen Fluss vollständig überspannt. Vom Vorplatz aus geht man über die Zugbrücke ins Logis, durch die mit Wandteppichen und Gemälden bestückten Säle bis in die lichte Galerie mit ihrem schwarz-weißen Schachbrettboden, unter der das Wasser hindurchfließt.
Zu beiden Seiten des Schlosses liegen die berühmten Gärten. Der Jardin de Diane de Poitiers ist der größere, von Wassergräben gefasst und um ein Springbrunnenrund angelegt; der Jardin de Catherine de Médicis ist intimer und bietet von seinen Terrassen den schönsten Blick auf die Galerie über dem Fluss. Dahinter erstrecken sich ein Irrgarten aus rund tausend Eiben, der Blumengarten Potager des Fleurs, aus dem die täglich frischen Gestecke der Säle stammen, und ein Park mit alten Bäumen.
Das ganze Domaine ist ein lebendiger Betrieb: Eine eigene Gärtnerei zieht die Blumen, eine Floristenwerkstatt arrangiert sie für die Innenräume, und im grünen Garten serviert das Restaurant L'Orangerie eine gehobene Küche mit Blick auf das Schloss. Wer früh kommt, erlebt Galerie und Gärten in der Morgenstille – und versteht, warum Chenonceau seit Jahrhunderten als das anmutigste Schloss der Loire gilt.
01 · Highlights
Highlight
Die 60 Meter lange Galerie auf der Brücke mit Schachbrettboden – einst Lazarett und Fluchtweg über die Demarkationslinie.
Highlight
Der große, von Wassergräben gefasste Renaissancegarten der Königsfavoritin mit zentralem Springbrunnen.
Highlight
Der intimere Garten mit dem schönsten Blick auf die Galerie und das Schloss über dem Fluss.
Highlight
Ein Labyrinth aus rund tausend Eiben und der Blumengarten, aus dem die täglich frischen Gestecke der Säle stammen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
Noch keine Aktivitäten hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Sie spannt sich auf einer Brücke über den ganzen Fluss Cher und macht Chenonceau zum einzigen Loire-Schloss, das ein Gewässer vollständig überquert. Katharina von Medici ließ die rund 60 Meter lange, zweistöckige Galerie über der älteren Brücke der Diane de Poitiers errichten; im Zweiten Weltkrieg verlief mitten durch sie die Demarkationslinie zwischen besetztem und freiem Frankreich.
Die beiden Hauptgärten sind der größere, von Wassergräben gefasste Jardin de Diane de Poitiers und der intimere Jardin de Catherine de Médicis mit dem schönsten Blick auf die Galerie. Hinzu kommen ein Irrgarten aus rund tausend Eiben, der Blumengarten Potager des Fleurs und ein weitläufiger Park mit alten Bäumen.
Ja. Im grünen Garten liegt das gastronomische Restaurant L'Orangerie mit Terrasse und Blick auf die Schlosssilhouette; daneben gibt es in den ehemaligen Stallungen ein Selbstbedienungsrestaurant für ein schnelleres Mittagessen. Beide befinden sich innerhalb des Domaine und sind mit dem Schlossticket erreichbar.
07 · In der Nähe
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