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Palais de l'Île
Die schiffsförmige Inselfestung im Thiou aus dem 12. Jahrhundert – einst Münze und Gefängnis, heute Wahrzeichen und kleines Stadtmuseum.
◆ STADTVIERTEL · ANNECY
Die Altstadt von Annecy ist ein Geflecht aus engen Arkadengassen und den Kanälen des Thiou, die sie wie kleine Adern durchziehen. Im Zentrum teilt das Palais de l'Île, eine schiffsförmige Steinfestung aus dem 12. Jahrhundert, den Kanal – einst Münze und Gefängnis, heute das Wahrzeichen der Stadt. Ringsum spiegeln sich ockerfarbene Fassaden im Wasser, an den Brücken blühen Geranien, und über den Dächern wacht das Château der Genfer Grafen.
Die Altstadt entstand entlang des Thiou, des kurzen Flusses, der den See entwässert und einst die Mühlen, Gerbereien und Werkstätten Annecys antrieb. Die Arkaden der Rue Sainte-Claire und der Rue Royale boten Schutz vor Regen und Sonne, während sich darüber die Wohnungen der Kaufleute stapelten. Bis heute ziehen sich diese Laubengänge durch das Viertel und bilden den Rahmen für die Märkte, die mehrmals die Woche die Gassen füllen.
Das Palais de l'Île ist das Bild, das jeder von Annecy kennt: ein steinerner Bug, der das Wasser teilt. Es war Sitz der Herrschaft, Münzstätte, Gericht und Gefängnis – heute beherbergt es ein kleines Museum zur Geschichte der Stadt. Nur wenige Schritte entfernt steigt der Weg in Serpentinen hinauf zum Château d'Annecy, von dessen Terrassen sich Altstadt und See zu Füßen ausbreiten.
Abends gehört die Altstadt den Tischen am Wasser. In den Bouchons und Brasseries dampfen Tartiflette und Fondue, an den Kanalrändern füllen sich die Terrassen, und das Palais de l'Île leuchtet im letzten Licht. Wer früh kommt, hat die Gassen fast für sich – dann gehören sie den Marktständlern, den Tauben und dem Plätschern des Thiou.
01 · Highlights
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Die schiffsförmige Inselfestung im Thiou aus dem 12. Jahrhundert – einst Münze und Gefängnis, heute Wahrzeichen und kleines Stadtmuseum.
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Die schönste Arkadengasse der Altstadt mit ockerfarbenen Fassaden, Boutiquen und dem Markttreiben an Dienstag-, Freitag- und Sonntagvormittagen.
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Die kleine Brücke mit dem klassischen Blick auf das Palais de l'Île – das meistfotografierte Motiv Savoyens.
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Die Burg der Genfer Grafen hoch über den Gassen, mit Museum und Terrassen-Panorama über Altstadt und See.
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06 · Häufige Fragen
Weil die Altstadt von den Kanälen des Thiou durchzogen ist, über die kleine Brücken führen und an deren Ufern sich die pastellfarbenen Häuser spiegeln. Das Palais de l'Île, das wie ein steinernes Schiff im Wasser liegt, verstärkt dieses Bild zusätzlich.
Das Palais de l'Île, die Arkadengassen Rue Sainte-Claire und Rue Royale, den Blick von der Pont Perrière auf den Kanal sowie das Château d'Annecy hoch über den Dächern. An Markttagen lohnt der Bummel über die Stände mit Käse, Wurst und Bergkräutern.
Ja, besonders im Sommer und an Wochenenden. Wer früh am Morgen oder am späten Abend kommt, erlebt die Gassen ruhiger und atmosphärischer – dann gehören sie den Marktständlern und dem Plätschern des Thiou.
In den Bouchons savoyards und Brasseries entlang der Kanäle gibt es Tartiflette, Fondue und Käsegerichte; für gehobene Küche lohnt sich der Gang in die ruhigeren Seitengassen oder ans Seeufer. Reservierung wird in der Hochsaison empfohlen.
07 · In der Nähe
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