Highlight
Thermes Nationaux
Das klassizistische Kurbad mit römischen Wurzeln, dessen schwefelhaltiges Wasser Aix seit der Antike berühmt macht – Portikus, Wandelhallen und Thermalbecken.
◆ STADTVIERTEL · AIX-LES-BAINS
Hangaufwärts vom See liegt das mondäne Herz von Aix-les-Bains: das Kurviertel rund um die Thermes Nationaux. Zwischen dem klassizistischen Thermenportikus, dem römischen Triumphbogen des Campanus und der glitzernden Kuppel des Casino Grand Cercle reihen sich die einstigen Palasthotels der Belle Époque. Hier spaziert man durch ein steingewordenes 19. Jahrhundert, von der Kur am Morgen bis zum Konzert am Abend, und das Musée Faure krönt das Viertel mit einer der schönsten Impressionisten-Sammlungen Savoyens.
Das Kurviertel ist der Kern, aus dem Aix-les-Bains gewachsen ist. Mitten im modernen Stadtbild steht der Triumphbogen des Campanus aus römischer Zeit, daneben die Reste des sogenannten Tempels des Diane – stille Zeugen, dass hier schon vor zwei Jahrtausenden gebadet wurde. Der klassizistische Portikus der Thermes Nationaux schließt das Ensemble nach oben ab: Hinter seinen Säulen liegt das Kurwesen, das Aix seinen Namen und seinen Wohlstand gab.
Wenige Schritte entfernt verbirgt das Casino Grand Cercle von 1847 hinter zurückhaltender Fassade einen Festsaal aus Spiegeln, Stuck und venezianischen Salviati-Mosaiken; sein Theater zählt zu den schönsten der Region. Ringsum erinnern die einstigen Grandhotels – allen voran das Astoria mit seinem Art-déco-Glanz – an die Zeit, als Königin Victoria und der europäische Adel hier ihre Sommer verbrachten. Den künstlerischen Höhepunkt setzt das Musée Faure, dessen Villa eine bedeutende Sammlung von Impressionisten und Rodin-Bronzen birgt.
Heute ist das Viertel ein entspanntes Freilichtmuseum. Man kurt am Morgen, schlendert über die Plätze mit ihren Platanen und schmiedeeisernen Markisen, trinkt einen Kaffee unter Arkaden und lässt den Abend im Theater oder an einer der Brasserien ausklingen. Wer Aix verstehen will, beginnt hier oben – und steigt erst danach hinunter zum See.
01 · Highlights
Highlight
Das klassizistische Kurbad mit römischen Wurzeln, dessen schwefelhaltiges Wasser Aix seit der Antike berühmt macht – Portikus, Wandelhallen und Thermalbecken.
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Belle-Époque-Spielsaal von 1847 mit Salviati-Mosaiken unter der Kuppel und einem italienischen Theater – auch ohne Spiel einen geführten Besuch wert.
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Villa mit einer der bedeutendsten Impressionisten- und Rodin-Sammlungen der Region, mit Blick über die Stadt zum See.
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Römischer Bogen mitten in der Stadt, gleich neben dem Tempel des Diane – Aix' antikes Erbe zum Anfassen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Hotels
04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, das Kurwesen ist bis heute aktiv: Neben klassischen Thermalkuren gibt es Wellness- und Spa-Angebote mit warmen Schwefelbecken. Auch ohne Kur lohnt der Spaziergang zum klassizistischen Portikus der Thermes Nationaux und den benachbarten römischen Resten.
Unbedingt. Das Casino von 1847 ist vor allem ein Belle-Époque-Denkmal mit Salviati-Mosaiken unter der Kuppel und einem prachtvollen italienischen Theater. Geführte Besichtigungen zeigen die Säle, das Foyer und die Mosaikdecken – ein Höhepunkt des Viertels.
Das Museum in einer Belle-Époque-Villa beherbergt eine der bedeutendsten Impressionisten-Sammlungen der Region mit Werken von Künstlern wie Degas und Sisley sowie eine wichtige Gruppe von Rodin-Bronzen. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick über die Stadt zum See.
07 · In der Nähe
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