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Palais des Ducs
Der Palast der Herzöge und Stände von Burgund, Wahrzeichen der Stadt mit Turm, Ehrenhof und dem Musée des Beaux-Arts in den ehemaligen Prunkräumen.
◆ STADTVIERTEL · DIJON
Rund um den Palast der Herzöge von Burgund und die elegante, halbrunde Place de la Libération entfaltet sich das historische Herz Dijons: ein dicht gewebtes Netz aus Fachwerkhäusern, mittelalterlichen Gassen und Stadtpalästen, in deren Innenhöfen sich gewundene Renaissance-Treppentürme verbergen. Hier verläuft der größte Teil des berühmten Eulen-Pfads, hier reihen sich Senfboutiquen, Buchläden und Bistros aneinander – ein Viertel, das die Größe der einstigen Hauptstadt eines mächtigen Reiches bis heute spürbar macht.
Der Palais des Ducs et des États de Bourgogne ist der Mittelpunkt des Viertels und der Stadt. Sein ältester Teil, der mächtige Turm Philippe le Bon, stammt aus dem 15. Jahrhundert; von seiner Plattform reicht der Blick an klaren Tagen über die Dächer hinweg bis zu den Alpen. Im klassizistischen Flügel residiert heute das Musée des Beaux-Arts mit den berühmten Grablegen der Herzöge. Davor öffnet sich die Place de la Libération, deren elegante Arkaden Jules Hardouin-Mansart, der Architekt von Versailles, entwarf.
Von hier aus zweigen die schönsten Gassen ab. Die Rue des Forges, einst die Hauptstraße Dijons, säumen Stadtpaläste reicher Bürger – hinter dem Hôtel Chambellan etwa verbirgt sich ein Hof mit einem spektakulären gewundenen Treppenturm. In der Rue Verrerie und der Rue de la Chouette stehen die malerischsten Fachwerkhäuser, und an der Mauer von Notre-Dame wartet die kleine steinerne Eule, der das Viertel und der Stadtrundgang ihren Namen verdanken.
Trotz aller Geschichte ist die Vieille Ville kein Freilichtmuseum. In den Erdgeschossen reihen sich Senf- und Cassis-Boutiquen, Antiquariate, Cafés und Bistros. Abends füllt sich die Place de la Libération mit Menschen, die unter den Arkaden ein Glas Aligoté trinken – und über dem Ganzen leuchten, wenn das Licht stimmt, die bunt glasierten Ziegel der burgundischen Dächer.
01 · Highlights
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Der Palast der Herzöge und Stände von Burgund, Wahrzeichen der Stadt mit Turm, Ehrenhof und dem Musée des Beaux-Arts in den ehemaligen Prunkräumen.
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Halbrunder Arkadenplatz vor dem Palast, von Hardouin-Mansart entworfen – das elegante Wohnzimmer Dijons mit Brunnen und Terrassen.
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Die alte Prachtstraße mit gotischen und Renaissance-Stadtpalästen; hinter den Toren öffnen sich kunstvolle Treppenhöfe.
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Die kleine steinerne Glücks-Eule an der Außenwand der Kirche Notre-Dame – mit der linken Hand berührt, soll sie Wünsche erfüllen.
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06 · Häufige Fragen
Für die meisten Besucher ja: Man wohnt mitten im historischen Zentrum, hat alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar und die besten Restaurants vor der Tür. Die Preise sind hier am höchsten; wer günstiger sucht, weicht auf die Seitengassen oder das Viertel um den Bahnhof aus.
Die kleine steinerne chouette befindet sich an der nördlichen Außenwand der Kirche Notre-Dame, in der gleichnamigen Rue de la Chouette. Der Brauch will, dass man sie mit der linken Hand berührt und sich dabei etwas wünscht – über die Jahrhunderte ist sie davon ganz glatt geworden.
Ja, der Turm des Herzogspalastes ist in der Regel im Rahmen geführter Besuche zugänglich. Von der Plattform in rund 46 Metern Höhe reicht der Blick über die Dächer Dijons, an klaren Tagen sogar bis zu den Alpen. Tickets und Zeiten gibt es beim Office de Tourisme.
07 · In der Nähe
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