📍 47.32°N · 5.04°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Dijon

◆ STADTVIERTEL · DIJON

Quartier des Halles.
wo Dijon einkauft und isst

Im Mittelpunkt dieses Viertels stehen die überdachten Markthallen Les Halles, deren filigrane Eisen-und-Glas-Konstruktion aus dem Büro Gustave Eiffels stammt. An mehreren Tagen der Woche verwandeln sie sich in einen der lebendigsten Märkte Burgunds: Stände mit Époisses und Comté, Burgunder-Schnecken, Geflügel aus der Bresse, Senf, pain d'épices und den Weinen der Côte d'Or. Ringsum reihen sich Bistros, Weinbars und Feinkostläden – hier schlägt das kulinarische Herz der Stadt, und nirgends lässt sich Dijon besser schmecken als an einem Markttag.

Zentrum, rund um die Markthallen Les Halles
Lage
Markttreiben, Bistros, Weinbars, Feinkost
Charakter
Genießer, Marktfans, Mittagspause zwischen Sightseeing
Gut für
Markttage am Vormittag (Di, Fr, Sa)
Beste Zeit
Quartier des Halles

Unter Eiffels Eisen und Glas

Die Markthallen von Dijon wurden im späten 19. Jahrhundert errichtet, als die Eisenarchitektur Europas Bahnhöfe und Markthallen prägte. Die luftige Konstruktion aus genietetem Stahl und Glas stammt aus dem Ingenieurbüro Gustave Eiffels, der selbst aus Dijon stammte. Bis heute sind Les Halles ein lebendiger Markt, kein Museum: An Markttagen füllen sich die Stände mit allem, was die burgundische Küche reich macht.

Hier liegt die Speisekarte des Burgund ausgebreitet: der cremige Époisses, einer der duftendsten Käse Frankreichs, Geflügel aus der nahen Bresse, jambon persillé, Pain d'épices und natürlich der Senf in allen Schärfegraden. Dazwischen Stände mit den Weinen der Côte d'Or und der Crème de Cassis für den Kir. Wer den Markt besucht, sollte hungrig kommen und sich von Stand zu Stand probieren.

Rund um die Hallen hat sich das gastronomische Leben verdichtet: kleine Bistros, in denen mittags die Markthändler essen, Weinbars mit Gläsern aus den großen Lagen und Feinkostgeschäfte, in denen man Mitbringsel findet. Abseits der großen Monumente ist dies das alltäglichere, genussreiche Dijon – und ein idealer Ort für eine ausgedehnte Mittagspause zwischen zwei Museumsbesuchen.

02 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Quartier des Halles

DZ'envies

03 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

Les Halles de Dijon

04 · Hotels

Hier übernachten.

Noch keine Hotels hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Vom Bahnhof zu Fuß ca. 12 Min.; mitten im fußläufigen Zentrum
Markttage
Dienstag, Freitag und Samstag – samstags am größten und lebhaftesten
Gut für
Marktbummel, Mittagstisch, Feinkost-Einkäufe
Preisniveau
Moderat – ehrliche Bistroküche und Marktpreise
Insider-Tipp
Samstagvormittag kommen, einen Korb mit Käse, Wein und Senf füllen und draußen picknicken

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wann hat der Markt in den Halles geöffnet?

Der große Lebensmittelmarkt in und um Les Halles findet üblicherweise dienstags, freitags und samstags am Vormittag statt; der Samstag ist am größten. Außerhalb der Markttage sind die Hallen ruhiger, einige Stände und die umliegenden Bistros haben aber durchgehend geöffnet.

Stammen die Markthallen wirklich von Eiffel?

Die Eisenkonstruktion stammt aus dem Ingenieurbüro Gustave Eiffels, der selbst Dijonnais war. Sie ist ein schönes Beispiel der Markthallen-Architektur des 19. Jahrhunderts und gehört zu den Wahrzeichen des Viertels.

Was sollte man hier unbedingt probieren?

Den burgundischen Käse Époisses, jambon persillé, Geflügel aus der Bresse, frischen Dijon-Senf und ein Glas Wein von der Côte d'Or. Viele Stände lassen probieren, und in den umliegenden Bistros gibt es mittags klassische burgundische Gerichte.

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travelperfect · Aktualisiert 18. Juni 2026