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Église Notre-Dame
Gotische Kirche mit einzigartiger Wasserspeier-Fassade und kostbaren Glasfenstern; im Inneren die verehrte Schwarze Madonna Notre-Dame de Bon-Espoir.
◆ STADTVIERTEL · DIJON
Rund um die gotische Kirche Notre-Dame liegt das vielleicht malerischste Viertel Dijons. Die ungewöhnliche Westfassade der Kirche ist über und über mit steinernen Wasserspeiern besetzt, und im Turm schlägt seit dem 14. Jahrhundert der Jacquemart, eine mechanische Glockenfigur, die Philipp der Kühne einst als Kriegsbeute aus Flandern mitbrachte. An der Nordwand wartet die kleine chouette, die Glücks-Eule, die der Stadt ihren Beinamen und dem Eulen-Pfad seinen Namen gab. Ringsum, in der Rue de la Chouette und der Rue Verrerie, drängen sich Fachwerkhäuser, Antiquitätenläden und stille Höfe.
Notre-Dame de Dijon, im 13. Jahrhundert errichtet, gehört zu den ungewöhnlichsten gotischen Kirchen Frankreichs. Ihre Westfassade trägt drei Reihen falscher Wasserspeier – schlanke steinerne Figuren, die ihr ein einzigartiges Aussehen geben. Im rechten Turm hängt der Jacquemart, eine mechanische Figur, die zur Stunde die Glocke schlägt. Philipp der Kühne brachte die Apparatur 1382 nach der Schlacht von Roosebeke aus dem flämischen Kortrijk als Beute mit; über die Jahrhunderte bekam der einsame Mann Gesellschaft von Frau und Kindern.
Doch berühmt ist das Viertel vor allem für ein winziges Detail: An der Nordwand der Kirche, in der gleichnamigen Rue de la Chouette, sitzt eine kleine, vom Wetter und von Millionen Händen geglättete steinerne Eule. Wer sie mit der linken Hand berührt und sich etwas wünscht, dem soll es in Erfüllung gehen. Die chouette ist zum heimlichen Wahrzeichen Dijons geworden und gab dem Eulen-Pfad durch die Altstadt seinen Namen.
Rund um die Kirche entfaltet sich das fotogenste Dijon: Die Rue Verrerie und die Rue de la Chouette sind von windschiefen Fachwerkhäusern gesäumt, in deren Erdgeschossen Antiquariate, Galerien und Kunsthandwerker sitzen. Zwischen den Gassen öffnen sich immer wieder kleine Höfe. Es ist ein Viertel zum Verlaufen und Schauen – am schönsten am frühen Morgen, wenn die Läden noch geschlossen sind und das Licht schräg durch die Gassen fällt.
01 · Highlights
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Gotische Kirche mit einzigartiger Wasserspeier-Fassade und kostbaren Glasfenstern; im Inneren die verehrte Schwarze Madonna Notre-Dame de Bon-Espoir.
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Die kleine chouette an der Nordwand der Kirche – Dijons heimliches Wahrzeichen und Namensgeberin des Eulen-Pfads.
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Die mechanische Glockenfigur im Turm, einst flämische Kriegsbeute Philipps des Kühnen, die zur vollen Stunde die Glocke schlägt.
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Die schönste Fachwerkgasse Dijons, gesäumt von Antiquariaten, Galerien und Kunsthandwerk – ideal zum Stöbern und Fotografieren.
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06 · Häufige Fragen
Die chouette ist eine kleine steinerne Eule an der Nordwand der Kirche Notre-Dame. Der Volksglaube will, dass man sie mit der linken Hand berührt und sich dabei etwas wünscht. Über die Jahrhunderte haben unzählige Hände sie ganz glatt poliert. Sie ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden und gab dem Eulen-Pfad durch die Altstadt seinen Namen.
Der Jacquemart ist eine mechanische Glockenfigur im Turm von Notre-Dame, die zur Stunde die Glocke schlägt. Philipp der Kühne brachte die Apparatur 1382 als Kriegsbeute aus dem flämischen Kortrijk mit. Im Lauf der Jahrhunderte erhielt die ursprünglich einsame Figur Frau und Kinder.
Ja. Notre-Dame birgt kostbare mittelalterliche Glasfenster und die verehrte Schwarze Madonna Notre-Dame de Bon-Espoir, eine der ältesten Holzskulpturen Frankreichs. Der Eintritt ist frei; um Rücksicht während der Gottesdienste wird gebeten.
07 · In der Nähe
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