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Sagrada Família
Gaudís unvollendete Basilika ist das ikonische Wahrzeichen Barcelonas – innen ein Wald aus Säulen und farbigem Licht.
◆ STADTVIERTEL · BARCELONA
Das Eixample ist Barcelonas großes Schachbrett aus dem 19. Jahrhundert – ein Raster aus breiten Avenuen und Blöcken mit abgeschrägten Ecken, in dem die größten Werke des Modernisme stehen. Hier reihen sich Gaudís Sagrada Família, Casa Batlló und La Pedrera auf elegantem Boulevard aneinander.
Als Barcelona Mitte des 19. Jahrhunderts seine erdrückenden Stadtmauern niederriss, entwarf der Ingenieur Ildefons Cerdà eine völlig neue Stadt: das Eixample, die 'Erweiterung'. Sein streng geometrisches Raster aus langen, geraden Straßen, breiten Avenuen und quadratischen Blöcken mit den charakteristischen abgeschrägten Ecken (den 'chamfans') war für seine Zeit revolutionär – durchdacht für Licht, Luft, Verkehr und Begrünung. Bis heute prägt dieser Schachbrett-Grundriss das Gesicht der modernen Stadt.
In diesem Raster konzentrierte das wohlhabende Bürgertum seinen Reichtum und beauftragte die großen Architekten der Zeit – Antoni Gaudí, Lluís Domènech i Montaner und Josep Puig i Cadafalch. Entlang des Prachtboulevards Passeig de Gràcia entstand so die 'Manzana de la Discòrdia', wo Casa Batlló mit ihrer schuppigen Drachenfassade direkt neben der Casa Amatller und der Casa Lleó Morera steht. Wenige Blocks weiter wölbt sich La Pedrera (Casa Milà) mit ihrer welligen Steinfassade – Gaudís letztes weltliches Werk vor der Sagrada Família.
Und über allem ragt die Sagrada Família empor, das unvollendete Lebenswerk Gaudís, an dem seit 1882 gebaut wird und das längst zum Wahrzeichen ganz Barcelonas geworden ist. Doch das Eixample ist mehr als seine Fassaden: In der ruhigeren Esquerra de l'Eixample und entlang der Boulevards finden sich edle Boutiquen, Galerien, klassische Cafés und der grüne Patio des Eixample-Blocks – ein Viertel zum Flanieren mit dem Blick stets nach oben gerichtet.
01 · Highlights
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Gaudís unvollendete Basilika ist das ikonische Wahrzeichen Barcelonas – innen ein Wald aus Säulen und farbigem Licht.
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Gaudís 'Drachenhaus' am Passeig de Gràcia verzaubert mit organischen Formen, schillernder Keramik und welligen Fenstern.
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Die wellige Steinfassade und das skulpturale Dach mit seinen kriegerhaften Kaminen machen Gaudís letztes Wohnhaus unverwechselbar.
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Der elegante Prachtboulevard verbindet Modernisme-Architektur mit Luxusshopping und ist die Flaniermeile schlechthin.
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Der Häuserblock, in dem Werke von Gaudí, Domènech i Montaner und Puig i Cadafalch im Architekturwettstreit nebeneinanderstehen.
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Casa Batlló und La Pedrera liegen am Passeig de Gràcia nur wenige Blocks auseinander und sind bequem zu Fuß zu erreichen. Zur Sagrada Família sind es etwa 20 bis 25 Gehminuten oder eine kurze Metrofahrt mit L2 oder L5.
Unbedingt – Tickets mit fester Einlasszeit sind online zu buchen und oft Tage bis Wochen im Voraus vergriffen. Ohne Reservierung kommt man in der Hochsaison praktisch nicht hinein.
Die abgeschrägten Ecken gehen auf Ildefons Cerdàs Stadtplan von 1859 zurück: Sie verbessern Sichtachsen, Belüftung und sollten ursprünglich den Wendekreis von Kutschen und später Straßenbahnen erleichtern. Heute entstehen dadurch die typischen kleinen Plätze an den Kreuzungen.
Ja, vor allem für Erstbesucher: zentral, sicher, gut an die Metro angebunden und nah an den großen Sehenswürdigkeiten. Die rechte Hälfte (Dreta) ist belebter, die linke (Esquerra) ruhiger und wohnlicher.
07 · In der Nähe
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