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Collegiata di Sant'Orso
Die Kollegiatskirche mit ottonischer Krypta, Freskenzyklen aus dem 11. Jahrhundert und kunstvoll geschnitzten gotischen Chorgestühlen.
◆ STADTVIERTEL · AOSTA
Im Nordosten der Altstadt, dort wo der Arco di Augusto die Straße ins Tal überspannt, liegt das stille Viertel um die Collegiata di Sant'Orso. Hier verdichtet sich das mittelalterliche Aosta: die Kollegiatskirche mit ihrer ottonischen Krypta und gotischen Chorgestühlen, der berühmte romanische Kreuzgang mit seinen vierzig erzählenden Kapitellen und das alte Priorat. Abseits der Einkaufsgassen ist es ruhiger hier – bis im Januar die Fiera di Sant'Orso das Viertel mit Holzschnitzern und Kunsthandwerk flutet.

Die Collegiata di Sant'Orso ist dem legendären Stadtheiligen Ursus geweiht und gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten des Alpenraums. Hinter der spätgotischen Fassade verbirgt sich ein Schichtbau aus Jahrhunderten: eine ottonische Krypta, über dem Mittelschiff erhaltene Freskenzyklen aus dem 11. Jahrhundert und gotische Chorgestühle mit fein geschnitzten Figuren. Der Glockenturm steht frei daneben und überragt das ganze Viertel.
Das eigentliche Juwel ist der romanische Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert: Vierzig historisierte Kapitelle erzählen biblische Geschichten und Szenen aus dem Leben des heiligen Ursus, gemeißelt in einem Detailreichtum, der Besucher von einer Säule zur nächsten zieht. Gleich nebenan liegen das Priorat mit seinem markanten Renaissanceturm und die kleine Kirche San Lorenzo mit frühchristlichen Grundmauern.
Wenige Schritte weiter, am östlichen Stadtrand, überspannt der Arco di Augusto seit über zweitausend Jahren die Straße. Das ganze Viertel atmet Geschichte – und einmal im Jahr, an der Fiera di Sant'Orso Ende Januar, verwandelt es sich in eine der ältesten Kunsthandwerksmessen Europas, wenn Schnitzer aus dem ganzen Tal ihre Werke zeigen.
01 · Highlights
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Die Kollegiatskirche mit ottonischer Krypta, Freskenzyklen aus dem 11. Jahrhundert und kunstvoll geschnitzten gotischen Chorgestühlen.
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Vierzig historisierte Kapitelle aus dem 12. Jahrhundert erzählen biblische Szenen und das Leben des heiligen Ursus – ein Meisterwerk der Romanik.
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Der vollständig erhaltene römische Triumphbogen von 25 v. Chr., der seit über zwei Jahrtausenden die Straße ins Tal überspannt.
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Das spätmittelalterliche Priorat mit seinem markanten, terrakottageschmückten Renaissanceturm gleich neben der Kollegiatskirche.
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Ende Januar verwandelt eine der ältesten Kunsthandwerksmessen Europas das ganze Viertel in eine Bühne für Holzschnitzer und Tischler.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Seine vierzig historisierten Kapitelle aus dem 12. Jahrhundert: Jede Säule trägt fein gemeißelte Szenen aus der Bibel und dem Leben des heiligen Ursus. Er gilt als einer der schönsten romanischen Kreuzgänge des Alpenraums.
Traditionell jedes Jahr am 30. und 31. Januar. Dann verwandeln Holzschnitzer und Kunsthandwerker aus dem ganzen Aostatal das Viertel und die Altstadt in eine der ältesten Messen ihrer Art in Europa.
Nein, nur wenige Gehminuten. Der Triumphbogen markiert den östlichen Stadteingang und liegt fast in Sichtweite der Kollegiatskirche – beides lässt sich gut in einem Rundgang verbinden.
Ja, abseits der Einkaufsgassen Via Sant'Anselmo und Via de Tillier geht es im Sant'Orso-Viertel deutlich ruhiger zu – ideal für einen besinnlichen Spaziergang zwischen Kirche, Kreuzgang und Priorat.
07 · In der Nähe
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