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La Lieutenance
Das steinerne Torhaus am Hafeneingang ist der letzte Rest der alten Befestigung und beherbergt heute ein Zentrum zur Seefahrtsgeschichte Honfleurs.
◆ STADTVIERTEL · HONFLEUR
Hohe, schiefergedeckte Schmalhäuser spiegeln sich im stillen Wasser des alten Hafenbeckens, das Colbert im 17. Jahrhundert anlegen ließ und das bis heute das berühmteste Bild Honfleurs liefert. Am Eingang wacht die steinerne Lieutenance, der letzte Rest der einstigen Hafenbefestigung, über bunte Fischer- und Segelboote.
Das Vieux Bassin ist kein zufällig gewachsener Hafen, sondern ein Werk staatlicher Planung: Zwischen 1681 und 1684 ließ Jean-Baptiste Colbert, Finanz- und Marineminister Ludwigs XIV., das Becken anlegen und durch Abraham Duquesne umgestalten. Dafür wurden die alten Stadtmauern geschleift – der Quai Sainte-Catherine entstand auf dem Grund der einstigen Befestigung. Genau diese Geschichte erklärt das ungleiche Gesicht der beiden Kaiseiten.
Am Quai Sainte-Catherine drängen sich die berühmten schmalen, bis zu sieben Stockwerke hohen Holzhäuser aneinander, viele mit Schiefer verkleidet, um sie vor dem Seewetter zu schützen, und zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert errichtet. Gegenüber, am Quai Saint-Étienne, stehen breitere, zweigeschossige Steinhäuser mit geneigten Dächern – ein bewusster Kontrast, den schon Eugène Boudin und die jungen Impressionisten als Motiv liebten.
Den Eingang zum Becken bewacht die Lieutenance, das letzte erhaltene Stück der Hafenbefestigung und von 1684 bis 1789 Sitz des königlichen Leutnants. Heute beherbergt sie ein Interpretationszentrum (CIAP) zur maritimen Geschichte der Stadt. Rundherum reihen sich Restaurants mit Meeresfrüchteplatten und Crêperien – am schönsten ist das Becken im ersten Morgenlicht, bevor die Tagesgäste kommen, oder am Abend, wenn die Fassaden im Wasser glühen.
01 · Highlights
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Das steinerne Torhaus am Hafeneingang ist der letzte Rest der alten Befestigung und beherbergt heute ein Zentrum zur Seefahrtsgeschichte Honfleurs.
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Die Reihe schmaler, schiefergedeckter Hochhäuser bildet das ikonische Hafenmotiv und ist gesäumt von Restaurants und Cafés mit Terrassen.
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Die ruhigere Steinhaus-Seite des Beckens beherbergt das Musée de la Marine in der entweihten Kirche Saint-Étienne, der ältesten der Stadt.
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Ein nostalgisches Karussell im Stil der Belle Époque dreht sich am Beckenrand und ist ein Anziehungspunkt besonders für Familien.
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Vom Becken starten kleine Ausflugsboote zu Rundfahrten über die Mündung der Seine bis zur Pont de Normandie.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nach dem Schleifen der Stadtmauer entstand am Quai Sainte-Catherine nur ein schmaler Bauplatz; Kaufleute und Seefahrer bauten deshalb in die Höhe und verkleideten die Fassaden mit Schiefer als Wetterschutz.
Das Becken wurde zwischen 1681 und 1684 auf Anordnung Colberts unter Ludwig XIV. angelegt und von Abraham Duquesne umgestaltet.
Die Lieutenance am Hafeneingang ist der letzte Rest der einstigen Hafenbefestigung und war Sitz des königlichen Leutnants; heute beherbergt sie ein Zentrum zur maritimen Geschichte.
Ja, der Quai Sainte-Catherine ist von Restaurants gesäumt, besonders für Fisch und Meeresfrüchte – die Lage am Becken hat allerdings ihren Preis.
07 · In der Nähe
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