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Bahnhof Sarlat
Endpunkt der Stichstrecke aus dem Tal und für viele Reisende der erste Schritt in die Stadt.
◆ STADTVIERTEL · SARLAT
Der zweite Teil des Doppelnamens hat seine eigene Geschichte. La Canéda war bis 1965 ein eigenständiges Dorf südlich von Sarlat, mit Kirche, Wohnstraßen und – entscheidend – dem Bahnhof an der Stichstrecke aus dem Tal. Mit der Fusion wurde aus Sarlat das heutige Sarlat-la-Canéda. Wer mit dem Zug anreist, kommt zuerst hier an, im weniger glanzvollen, dafür gelebten Teil der Stadt: das Sarlat des Alltags, der Supermärkte und Werkstätten, von dem aus es nur einen kurzen Weg hinauf in die goldene Altstadt ist.
Bis weit ins 20. Jahrhundert waren Sarlat und La Canéda zwei getrennte Gemeinden. La Canéda, südlich gelegen, war ein gewachsenes Périgord-Dorf mit eigener Kirche und eigener Identität. Erst 1965 fusionierten die beiden zur heutigen Doppelstadt Sarlat-la-Canéda – ein Name, der die zweigeteilte Herkunft bis heute mitführt.
Den Ausschlag gab nicht zuletzt der Bahnhof, der auf Canéda-Gebiet liegt. Die Stichstrecke, die Sarlat ans Schienennetz anbindet, endet hier; wer mit dem Zug aus Bordeaux oder über Bergerac kommt, betritt die Stadt zuerst über La Canéda. Rund um den Bahnhof und entlang der Ausfallstraßen liegt das praktische Sarlat: Geschäfte, Werkstätten, Supermärkte – die Infrastruktur, die der historische Kern oben nicht beherbergt.
Für Reisende ist La Canéda vor allem ein Tor. Wer hier ankommt oder günstiger übernachtet, ist in wenigen Minuten in der Altstadt. Und nebenbei zeigt das Viertel das andere, alltägliche Gesicht einer Stadt, die sonst ganz im Glanz ihrer mittelalterlichen Kulisse steht.
01 · Highlights
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Endpunkt der Stichstrecke aus dem Tal und für viele Reisende der erste Schritt in die Stadt.
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Die alte Dorfkirche erinnert an die eigenständige Vergangenheit des südlichen Ortsteils.
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Vom Bahnhofsviertel führt ein kurzer Weg hinauf ins mittelalterliche Herz von Sarlat.
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La Canéda war bis 1965 ein eigenständiges Dorf südlich von Sarlat. In jenem Jahr fusionierten die beiden Gemeinden zur heutigen Doppelstadt – der Name führt die zweigeteilte Herkunft bis heute mit.
Ja. Der Bahnhof liegt im Viertel La Canéda und ist Endpunkt einer Stichstrecke ab Bordeaux beziehungsweise Bergerac; größere Umstiegspunkte sind Brive-la-Gaillarde und Souillac. Von hier sind es nur wenige Minuten zu Fuß in die Altstadt.
Für preisbewusste Reisende und alle, die mit dem Zug ankommen, ist das Viertel praktisch: günstigere Unterkünfte, leichtere Parkplatzsuche und dennoch nur ein kurzer Weg hinauf in die goldene Altstadt.
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