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Parc Mauresque
Der Park auf der Anhöhe, einst Standort eines maurischen Casinos, bietet einen weiten Blick über Stadt und Bucht und schattige Wege unter Pinien.
◆ STADTVIERTEL · ARCACHON
Die Ville d'Hiver ist Arcachons stilles Gegenstück zum belebten Strandufer: ein Viertel aus über zweihundert filigranen Belle-Époque-Villen, das die Pereire-Brüder im Schutz der Düne und der Pinien als Winterkurort für Lungenkranke anlegen ließen. Die geschützte Lage, die harzige Luft und das milde Klima sollten Heilung bringen. Heute wandelt man hier zwischen Chalet-, Maurisch- und Neugotik-Fassaden, schmiedeeisernen Veranden und dem Parc Mauresque, von dessen Höhe der Blick über die ganze Stadt schweift – ein verwunschenes Architektur-Ensemble, in dem die Zeit langsamer verläuft.
Als das Seebad in den 1860er-Jahren florierte, erkannten die Pereire-Brüder das Potenzial der geschützten Hänge hinter der Düne. Im Schatten der Seekiefern, windgeschützt und mit balsamischer Harzluft, ließen sie ab 1862 ein Winterviertel für Kurgäste anlegen – vor allem für Lungenkranke, denen das milde Klima Linderung versprach. Der Architekt Paul Régnauld und der Ingenieur Pierre-Alexandre Marcel Ormières entwarfen ein Ensemble, das in Europa seinesgleichen sucht.
Über zweihundert Villen entstanden, jede ein kleines Manifest des historistischen Geschmacks: Schweizer Chalets neben maurischen Pavillons, neugotische Türmchen neben kolonialen Veranden, alles umrankt von filigranem Schmiedeeisen und eingebettet in Gärten. Namen wie Villa Brémontier, Villa Toledo oder Villa Trocadéro erzählen vom Fernweh ihrer Erbauer. Anders als viele Belle-Époque-Viertel ist die Ville d'Hiver erstaunlich vollständig erhalten.
Heute ist das Viertel ein begehbares Freilichtmuseum der Belle Époque. Vom Parc Mauresque, einst Standort eines maurischen Casinos, blickt man über die Dächer bis zum Wasser; ein historischer öffentlicher Aufzug und eine Treppe verbinden die Ober- mit der Unterstadt. travelperfect empfiehlt einen langsamen Spaziergang ohne festes Ziel – die schönsten Villen entdeckt man beim Verlaufen in den stillen Gassen.
01 · Highlights
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Der Park auf der Anhöhe, einst Standort eines maurischen Casinos, bietet einen weiten Blick über Stadt und Bucht und schattige Wege unter Pinien.
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Der öffentliche Lift verbindet seit über einem Jahrhundert die Unterstadt am Wasser mit der höher gelegenen Ville d'Hiver.
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Ein markierter Spazierweg führt an den schönsten der über 200 Villen vorbei – ein Querschnitt durch den historistischen Geschmack des 19. Jahrhunderts.
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Die filigranen Balkone und Veranden aus Gusseisen sind das Markenzeichen des Viertels und ein Fotomotiv für sich.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Hotels
04 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Pereire-Brüder ließen das Viertel ab 1862 im Schutz von Düne und Pinien als Winterkurort anlegen. Die milde, harzige Luft galt als heilsam, vor allem für Lungenkranke – darum der Name 'Winterstadt' im Gegensatz zum Badeviertel Ville d'Été.
Die meisten Villen sind Privatbesitz und nur von außen zu bewundern. Ein markierter Rundgang führt an den schönsten Fassaden vorbei; die Architektur lässt sich also vom Gehweg aus hervorragend erkunden.
Zu Fuß über den Parc Mauresque oder bequem mit dem historischen öffentlichen Aufzug, der die Unterstadt mit dem höher gelegenen Viertel verbindet.
Ja. Der Park auf der Anhöhe bietet schattige Wege und einen schönen Blick über die Stadt bis zur Bucht – ein ruhiger Kontrast zum Trubel der Promenade.
07 · In der Nähe
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