Highlight
Musée Matisse
In der genuesischen Villa des Arènes zeigt das Museum seit 1963 Hunderte Werke aus Schenkungen von Matisse und seinen Erben.
◆ STADTVIERTEL · NIZZA
Auf dem grünen Hügel über der Stadt vereint Cimiez römische Ruinen, einen Olivenhain und prächtige Belle-Époque-Paläste, in denen einst gekrönte Häupter Europas überwinterten. Hier wandelte Matisse, hier residierte Queen Victoria – ein vornehmes, ruhiges Viertel voller Kunst und Geschichte.
Cimiez ist Nizzas historischer Hügel und ein gehobenes Wohnviertel mit doppelter Vergangenheit. In der Antike stand hier Cemenelum, die Hauptstadt der römischen Provinz Alpes Maritimae – erhalten sind eine Arena, Thermen und Reste einer frühchristlichen Basilika, ergänzt durch das 1989 eröffnete Archäologiemuseum. Über den Ruinen erstreckt sich der Jardin des Arènes de Cimiez, ein rund 3,2 Hektar großer Olivenhain, der den Niçois besonders am Herzen liegt.
Während der Belle Époque wurde Cimiez zum Lieblingsort des europäischen Hochadels: Queen Victoria, Edward VII., George V. und Leopold II. überwinterten hier. Davon zeugen die prächtigen Residenzen entlang des Boulevard de Cimiez, allen voran das ehemalige Hôtel Régina von 1897, in dem sowohl Queen Victoria als auch später Henri Matisse wohnten. Matisse lebte und arbeitete lange auf dem Hügel und ist heute mit seinem Grab im nahen Klostergarten verbunden.
Das kulturelle Zentrum bildet die Villa des Arènes, eine genuesische Villa, die seit 1963 das Musée Matisse beherbergt – mit Hunderten Werken aus Schenkungen des Künstlers und seiner Erben. Gleich nebenan liegt das Franziskanerkloster Notre-Dame-de-Cimiez mit Kreuzgang, Friedhof und Gärten. Zwischen 1974 und 2010 erklang in den Arènes zudem das legendäre Nice Jazz Festival unter Olivenbäumen und römischen Mauern.
01 · Highlights
Highlight
In der genuesischen Villa des Arènes zeigt das Museum seit 1963 Hunderte Werke aus Schenkungen von Matisse und seinen Erben.
Highlight
Römische Arena, Thermen und Basilikareste der antiken Stadt, ergänzt durch das Archäologiemuseum.
Highlight
Franziskanerkloster mit Kreuzgang, Gärten und Friedhof, auf dem Henri Matisse begraben ist.
Highlight
Weitläufiger Olivenhain über den Ruinen, einst Bühne des Nice Jazz Festival (1974–2010).
Highlight
Belle-Époque-Palast von 1897 am Boulevard de Cimiez, Wohnsitz von Queen Victoria und später Matisse.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
04 · Hotels
Noch keine Hotels hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Da Nizza keine Metro hat, fährt man mit dem Bus hinauf – mehrere Linien ab dem Zentrum (u. a. Linie 5) halten nahe Musée Matisse und den Arènes. Der Aufstieg zu Fuß ist möglich, aber steil.
Die Hauptattraktionen sind das Musée Matisse, die römischen Ruinen von Cemenelum mit Archäologiemuseum, das Franziskanerkloster mit seinen Gärten und der Olivenhain des Jardin des Arènes.
Hier lag die römische Stadt Cemenelum, und in der Belle Époque überwinterten europäische Royals wie Queen Victoria im Viertel; später lebte und arbeitete hier Henri Matisse.
Henri Matisse ist auf dem Friedhof des Klosters Notre-Dame-de-Cimiez bestattet, nur wenige Schritte vom nach ihm benannten Museum entfernt.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für Cimiez ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.