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Serre de la Madone
Terrassierter Sammlergarten von Lawrence Johnston mit Wasserbecken, schattigen Gehölzen und botanischen Raritäten.
◆ STADTVIERTEL · MENTON
Garavan ist Mentons grüner Osten, der sich zur italienischen Grenze hin den Hang hinaufzieht. Hier legten britische und amerikanische Wintergäste der Belle Époque ihre Villen an und umgaben sie mit subtropischen Gärten, die das milde Klima erst möglich machte. Zwischen Palmen, Zitrus und Mimosen liegen die berühmte Serre de la Madone und der Jardin Val Rahmeh; unten am Wasser ankert der Yachthafen, und stille Buchten reichen bis zur Grenze.
Als im 19. Jahrhundert wohlhabende Engländer, Russen und Amerikaner Menton als Winterkurort entdeckten, suchten sie sich den geschütztesten Teil der Stadt: Garavan, das nach Osten geöffnete Tal, in dem selbst empfindliche Pflanzen den Winter überstehen. Sie bauten Villen im Stil der Belle Époque und legten Gärten an, die zu botanischen Sammlungen wurden – eine Tradition, die Menton bis heute den Ruf der grünsten Stadt der Riviera einbringt.
Die berühmteste dieser Anlagen ist die Serre de la Madone, die der britische Pflanzensammler Lawrence Johnston – auch Schöpfer von Hidcote in England – ab den 1920er-Jahren terrassierte. Wasserbecken, Treppen und schattige Gehölze gliedern den Hang, bepflanzt mit Raritäten aus aller Welt. Etwas weiter steht der Jardin Val Rahmeh, ein botanischer Garten mit subtropischen und tropischen Arten, der heute vom Naturhistorischen Museum betreut wird.
Unten, am Wasser, liegt der Port de Garavan mit seinen Yachten, von dem aus die Promenade zurück zur Altstadt führt. Wer den Hang weiter hinaufsteigt, erreicht zu Fuß die italienische Grenze und dahinter die berühmten Hanbury-Gärten von La Mortola – Garavan ist der sanfte, gärtnerische Übergang zwischen zwei Ländern.
01 · Highlights
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Terrassierter Sammlergarten von Lawrence Johnston mit Wasserbecken, schattigen Gehölzen und botanischen Raritäten.
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Botanischer Garten mit subtropischen und tropischen Arten, betreut vom Pariser Naturhistorischen Museum.
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Mentons Yachthafen unterhalb der Villen, Startpunkt für Spaziergänge zurück zur Altstadt und zur Grenze.
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Prächtige Wintervillen britischer und russischer Gäste, eingebettet in subtropisches Grün am Hang.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Serre de la Madone mit ihren Terrassen und Wasserbecken und der botanische Jardin Val Rahmeh gehören zu den schönsten Gärten der ganzen Riviera. Beide liegen am Hang von Garavan und lassen sich gut an einem halben Tag verbinden.
Garavan liegt im Osten Mentons, etwa 15 bis 20 Gehminuten vom Hafen entfernt, oder mit dem Stadtbus erreichbar. Die Promenade entlang des Wassers ist der schönste Weg; für die höher gelegenen Gärten geht es danach den Hang hinauf.
Ja, die italienische Grenze liegt am östlichen Ende von Garavan. Zu Fuß erreicht man von dort die Hanbury-Gärten in La Mortola und die ersten ligurischen Küstenorte – ein lohnender Tagesausflug über die Grenze.
07 · In der Nähe
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