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Steile Backsteingassen
Der älteste Kern Albis windet sich in engen, oft steilen Gassen den Hang hinauf – ruhiger und ursprünglicher als die Wege um die Kathedrale.
◆ STADTVIERTEL · ALBI
Westlich der Kathedrale, dort wo Albi einst gegründet wurde, liegt Castelviel – das älteste Quartier der Stadt und im Mittelalter das Viertel der Färber, Gerber und Handwerker. Seine schmalen, oft steilen Backsteingassen sind ruhiger als die Wege um die großen Monumente. Hier finden sich kleine Werkstätten, Ateliers und versteckte Plätze, und der Backstein erzählt vom Reichtum, den der blaue Pastel-Farbstoff einst in die Stadt brachte.
Castelviel – „altes Schloss“ – trägt seinen Namen zu Recht: Hier, auf der Anhöhe westlich der späteren Kathedrale, lag der ursprüngliche Kern von Albi, um den herum die Stadt im Lauf der Jahrhunderte wuchs. Während die Bischöfe ihr Machtzentrum mit Kathedrale und Palast weiter östlich errichteten, blieb Castelviel das Viertel der einfachen Leute: der Färber, Gerber und Handwerker, die am Tarn arbeiteten.
Den Wohlstand brachte der Pastel, der blaue Färberwaid, dessen Handel das ganze Languedoc im 15. und 16. Jahrhundert reich machte. Die schmalen Gassen, die sich hier steil den Hang hinaufwinden, sind enger und stiller als die Wege um die Monumente. Backsteinfassaden, kleine Innenhöfe und verwitterte Türbögen erzählen von dieser Vergangenheit, ohne dass Touristenströme die Szenerie überlagern.
Heute ist Castelviel ein ruhiges Wohn- und Atelierviertel. Kunsthandwerker und Galerien haben sich in den alten Häusern eingerichtet, kleine Plätze laden zum Verweilen ein, und immer wieder öffnet sich zwischen den Dächern der Blick auf die Türme der Cité épiscopale. Wer dem Trubel der Hauptsehenswürdigkeiten entkommen will, findet hier das stille, ursprüngliche Albi.
01 · Highlights
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Der älteste Kern Albis windet sich in engen, oft steilen Gassen den Hang hinauf – ruhiger und ursprünglicher als die Wege um die Kathedrale.
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Backsteinfassaden, Innenhöfe und alte Türbögen erinnern an die Färber und Handwerker, die das Viertel im Zeitalter des blauen Färberwaids prägten.
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Kunsthandwerker und Galerien beleben die alten Häuser; zwischen den Dächern öffnen sich immer wieder Blicke auf die Türme der Cité épiscopale.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name bedeutet so viel wie „altes Schloss“ und verweist auf den ursprünglichen Kern von Albi, der hier auf der Anhöhe westlich der späteren Kathedrale lag. Castelviel ist damit das älteste Quartier der Stadt.
Pastel, der blaue Färberwaid, war im 15. und 16. Jahrhundert ein begehrter Farbstoff und machte das Languedoc reich – der Region trug er den Beinamen „pays de cocagne“, Schlaraffenland, ein. Castelviel war eines der Viertel, in denen Färber und Handwerker von diesem Handel lebten.
Ja, gerade wer dem Trubel um Kathedrale und Museum entkommen möchte. Castelviel ist ruhiger und ursprünglicher, mit engen Gassen, Ateliers und immer wieder schönen Blicken auf die Türme der Altstadt – ein lohnender Kontrast zum belebten Zentrum.
07 · In der Nähe
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