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Hirschbrunft im Herbst
Ab Mitte September röhren die Rothirsche – bei geführten Abend- und Morgentouren erlebt man das Naturschauspiel hautnah.
◆ BEREICH · CHAMBORD
Der Domaine National de Chambord ist die heimliche Hauptattraktion: 5.440 Hektar Wald, Wiese und Wasser, von einer 32 Kilometer langen Mauer eingefasst – der größte umzäunte Forstpark Europas und zugleich ein nationales Jagd- und Wildreservat. Hier leben Rothirsche, Damwild und Wildschweine, hier röhren im Herbst die Hirsche, und über erhöhte Beobachtungsstände lässt sich das Wild aus der Ferne erleben. Wege für Wanderer, Radfahrer, Rosalies und Pferdekutschen erschließen einen Bruchteil dieser grünen Welt – der Rest bleibt dem Wild vorbehalten.
François I. ließ nicht nur ein Schloss errichten, sondern eine ganze Landschaft einhegen. Die Mauer, die den Domaine umschließt, misst rund 32 Kilometer – sie macht Chambord zum größten umzäunten Forstpark Europas, mit einer Fläche, die jener des Pariser Stadtkerns innerhalb der Boulevards entspricht. Über Jahrhunderte war dies königliches Jagdrevier; heute ist der Domaine ein staatlich verwaltetes nationales Wildreservat, in dem sich Rothirsche und Wildschweine weitgehend ungestört bewegen.
Ein großer Teil des Waldes bleibt dem Wild vorbehalten, doch auf den freigegebenen Wegen kann man tief eintauchen. Man wandert oder radelt durch lichte Eichen- und Kiefernbestände, mietet eine Rosalie oder lässt sich in der Pferdekutsche durch die Alleen ziehen. An mehreren Stellen führen erhöhte Beobachtungsstände an die Lichtungen, von denen aus sich – in der Dämmerung und mit Geduld – Hirsche und Rehe beobachten lassen.
Sein größter Moment ist der Herbst. Wenn ab Mitte September die Brunft beginnt, hallt das Röhren der Hirsche durch den Wald, und der Domaine bietet geführte Touren am frühen Morgen und am Abend an. travelperfect rät, für die Brunft warme, gedeckte Kleidung und festes Schuhwerk einzupacken, Stille zu wahren – und die Plätze für die geführten Touren rechtzeitig zu sichern.
01 · Highlights
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Ab Mitte September röhren die Rothirsche – bei geführten Abend- und Morgentouren erlebt man das Naturschauspiel hautnah.
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Erhöhte Plattformen an den Lichtungen, von denen aus sich in der Dämmerung Hirsche und Rehe sehen lassen.
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Auf den freigegebenen Alleen erkundet man den Wald per Leihrad, Rosalie oder in der Pferdekutsche.
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Die längste Umfassungsmauer Frankreichs hegt den ganzen Domaine ein – ein Bauwerk für sich, das den Wald zur Festung der Stille macht.
02 · Aktivitäten
03 · Sehenswürdigkeiten
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04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein, die freigegebenen Wege des Domaine sind kostenlos zugänglich. Kostenpflichtig sind dagegen Verleih von Rad, Rosalie und Boot, die Pferdekutsche sowie geführte Naturtouren.
Garantiert ist nichts – es bleibt Wildbeobachtung. Mit Geduld, in der Dämmerung und von den Beobachtungsständen aus stehen die Chancen aber gut, besonders während der Brunft im September und Oktober.
Nein. Ein großer Teil ist als Reservat dauerhaft gesperrt, um dem Wild Rückzugsräume zu lassen. Wanderer und Radfahrer bleiben auf den markierten, freigegebenen Wegen.
Sehr gut. Rosalies, Leihräder und die Pferdekutsche machen den Domaine auch mit Kindern erlebbar, und die ebenen Alleen sind bequem zu befahren.
07 · In der Nähe
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