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Château du Clos Lucé
Leonardos letztes Wohnhaus mit Arbeitszimmer, Küche und einer Sammlung von Modellen seiner Erfindungen im Untergeschoss.
◆ STADTVIERTEL · AMBOISE
Am östlichen Hang über der Altstadt liegt das ruhigste und vielleicht atmosphärischste Viertel von Amboise. Sein Name stammt vom Clos Lucé, dem Backstein-und-Tuffstein-Herrenhaus, in das Franz I. den greisen Leonardo da Vinci holte und in dem dieser 1519 starb. Zwischen alten Gartenmauern, Herrenhäusern und schattigen Gassen verbindet ein kurzer Weg das Viertel mit dem Schloss; der Überlieferung nach lief er einst unterirdisch. Heute lockt vor allem der weitläufige Leonardo-Park mit den Modellen seiner Erfindungen.
1516 folgte Leonardo da Vinci dem Ruf des jungen Königs Franz I. nach Frankreich – über die Alpen, im Gepäck drei seiner Gemälde, darunter die Mona Lisa. Franz gab ihm das Clos Lucé als Wohnsitz und einen großzügigen Sold, mit dem einzigen 'Auftrag', dem König nahe zu sein und mit ihm zu sprechen. Drei Jahre lang lebte Leonardo hier, zeichnete, entwarf Feste und Maschinen und ordnete sein Werk, bis er am 2. Mai 1519 starb.
Heute ist das Herrenhaus ein Museum: zu sehen sind sein Arbeitszimmer, die Küche und Räume, in denen Modelle seiner Erfindungen ausgestellt werden – vom Fallschirm über die Flugmaschine bis zur Panzerkonstruktion. Im weitläufigen Park, dem 'Jardin de Léonard', stehen begehbare Großmodelle und überdimensionale Reproduktionen seiner Skizzen zwischen Bächen und alten Bäumen.
Rund um das Clos Lucé hat sich ein stilles Wohnviertel erhalten: Herrenhäuser hinter hohen Mauern, kleine Gärten und Gassen, die den Hang hinaufführen. Wer früh kommt, hat den Park fast für sich und versteht, warum Leonardo diesen Ort dem lauten Hofleben vorzog – die Ruhe und das milde Licht der Touraine sind bis heute spürbar.
01 · Highlights
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Leonardos letztes Wohnhaus mit Arbeitszimmer, Küche und einer Sammlung von Modellen seiner Erfindungen im Untergeschoss.
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Der große Park mit begehbaren Großmodellen der Erfindungen und überdimensionalen Reproduktionen seiner Naturskizzen.
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Ruhige Wege zwischen Herrenhäusern und Gartenmauern, die das Clos Lucé mit dem Schloss und der Altstadt verbinden.
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06 · Häufige Fragen
Rund drei Jahre: Er kam 1516 auf Einladung von Franz I. nach Amboise und starb hier am 2. Mai 1519. In dieser Zeit ordnete er sein Werk, entwarf Feste und Maschinen und brachte unter anderem die Mona Lisa mit nach Frankreich.
Ja, besonders. Der große Park mit begehbaren Großmodellen der Erfindungen und den überdimensionalen Skizzen ist anschaulich und zum Anfassen gestaltet. Kinder können viele der Maschinen ausprobieren – Lernen und Spielen gehen hier ineinander über.
Nur wenige hundert Meter, rund fünf Gehminuten leicht bergab. Der Überlieferung nach gab es sogar einen unterirdischen Verbindungsgang zwischen den beiden Häusern, sodass Leonardo den König unbemerkt besuchen konnte.
07 · In der Nähe
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